Mittwoch, 29. November 2017

Ingrids Auswahl - Ingrids Poetry (11)


Our Enemy by Ingrid S. Skibbe

The most beautiful words stay unspoken
The sweetest of Feelings unstirred.
A touch lifting a spirit that’s broken
By a glance or a kind loving word.
And so often a small ray of sunshine
Scatter darkness and gloom from a heart.
But! The traitors called pride, fear and worry
Are the warriors that keep us apart.

Children of the Promise - by Ingrid S. Skibbe

We the children of the promise
Or this earth as stranger’s roam.
Children scattered through all nations
Once again are gathered home.
Home where loving arms are waiting
Home where peace will grace each day.
Home where pain and tears and sorrow
Never find a place to stay.
Banished there are death and sin
Banished there all earthly grieve.
For the Father in his mercy
Fills each heart with sweet relief.
Happy hours of joy and singing
As we enter through the gate
Come ye children of the promise
Come, oh come don’t hesitate.
Join the ranks, lift loud your voices,
Thank him, praise him and adore
He our shield, our guide, our saviour.
He our King for evermore.

The Dove - by Ingrid S. Skibbe

Through the open window
Drifts the cooing of a dove.
Bringing thoughts of yesterday
Memories of love.
Moments filled with sweetest peace
Memories of a song
We once sang together
Oh! it’s been so long.
Tunes that told of one
Who walked in Galilee
Childlike voices mingled
In sweet harmony.
Through the open window
Drifts the cooing of a dove
Bringing thoughts of yester day
Memories of love.





Montag, 20. November 2017

Ingrids Auswahl - Ingrids Poetry (10)

New- a song for children by Ingrid S. Skibbe

A new beginning once a year
For bush and flower and tree.
Yet in his love each sunrise brings
A brand-new start for me.
Within each day and moment
I need to learn and grow
To be a worthy Child of God
Because he loves me so.


What good - by Ingrid S. Skibbe

What good is a bell when there is no one to ring it?
What good is a song when there is no one to sing it?
What good is the truth when Folks choose not to see
How it would make them happy, make them feel free.
What good is a smile if we choose not to share it,
There can’t be a feast lest someone prepare it.
Why ask of the world, how? How can it be?

When the one that’s refusing to do it - is me.

Sonntag, 12. November 2017

"Das Kreuz war zu keiner Zeit ein Symbol des Christentums" G.Skibbe


In Filmen und Geschichten, in Predigten und sogar in sonst ernst zunehmenden Publikationen wird der Eindruck erweckt, bereits Petrus hätte ein Kreuz mit sich getragen, denn Christus habe doch gefordert: nehmt mein Kreuz auf euch.

Dass Jesus meinte, nehmt meine Bürde auf euch, meinetwegen verleumdet und verfolgt zu werden, kam nur wenigen in den Sinn.

In Wahrheit hassten die Ersten Christen das Kreuz, denn es tötete ihren Gott.
Noch um 220 erwiderte der Rechtsanwalt und Christ Felix Minucius einem Mann der wahrscheinlich ein christlicher kaiserlicher Offizier war und der auf die Idee kam das Leidenskreuz Christi mit den römischen Feldzeichen zu verbinden, denn im Kampf wurden immer die magischen Kreuzsymbole wie Fahnen der fechtenden Truppe vorangetragen. Das war schon lange vor Jesu Tod so. Minucius sagt sein Nein klipp und klar.
 „Kreuze beten wir nicht an und wünschen sie nicht. Ihr allerdings, die ihr hölzerne Götter weiht, betet vielleicht hölzerne Kreuze an als Bestandteil eurer Götter. Was sind sie denn anderes die militärischen Feldzeichen und Fahnen als vergoldete und gezierte Kreuze? Eure (!) Siegeszeichen haben nicht bloß die Gestalt eines einfachen Kreuzes, sondern sie erinnern auch an einen Gekreuzigten... bei euren religiösen Gebräuchen kommt (das Kreuz) zur Verwendung.“ "Dialog Octavius" 


Dieser Protest des Felix Minucius wurde verdrängt. Die Idee blieb. Das Märchen kam auf: Kaiser Konstantin hätte am 28. Oktober 312 von der Schlacht an der milvischen Brücke  eine Jesusvision erhalten. Ein Kreuz am Himmel sei ihm erschienen, mit der Verheißung: "In diesem Zeichen sollst du siegen!" Jeder gute Katholik glaubt das, es gibt sogar einige Mormonen, die nicht wissen, dass Kaiser konstantin in seinen "Selbstzeugnissen" davon kein Wort redet. Konstantin  weiß nichts von diesem Großereignis. 

Aber die Fälscher wissen immer mehr.  „Dieses Zeichen wurde seit Generationen von Kaisern im Feldlager beim Altar aufbewahrt. Frühestens 324, im Feldzug gegen Licinius, könnte es vielleicht, verändert durch Hinzufügung des griechischen P (Rho) als „Christusmonogramm” gedeutet worden sein. Ob es damals überhaupt irgendeinen Bezug zum Christentum hatte, ist unsicher, denn zahlreiche Untersuchungen belegen, dass das Chi Rho schon in jüdischen Schriften auftaucht und die Bedeutung von ‚fertig’ oder ‚brauchbar’ hatte. Seeliger „Die Verwendung des Christogramms durch Konstantin im Jahr 312“ - Untersuchungen kath. Theol. Uni Tübingen


Erst im 5. Jahrhundert richtete eine der schlimmsten Gestalten der Spätantike, Bischof Cyrill von Alexandria, ein Kreuz in seiner Gemeinde auf. 
Nur wenige kennen seine Geschichte. Die koptischen Christen halten ihn in hohen Ehren, obwohl er eine Menge Schnitzer auf seinem Kerbholz hat. Was dieser Mann auf dem Konzil zu Ephesus 431 angerichtet hat, ist unglaublich. 412 wurde er, als zweiunddreißigjähriger Gelehrter und Politiker betrügerisch Bischof, damit erbte er tonnenweise Raubgold und Macht zum Nachteil aller die vor ihm nicht kuschen wollten. Er vernichtete die große jüdische Gemeinde Alexandrias und auf dem Konzil zu Ephesus treibt er seine Hetze gegen den Hofprediger Nestorius mit Lügen auf die Spitze... bis dieser Mann im Wüstensand Lybiens verreckt.

„Das Christentum hat im Jahr 431 das Kreuz als zentrales christliches Symbol beim Konzil von Ephesus eingeführt.“ Thomas Otte: Evangelischer Kirchenbote seit 1848“ für die Pfalz, Nr. 13, 2007
 „Auf Inschriften begegnet das Kreuz in Rom, seit dem Ende des 4. Jahrhunderts, in Gallien fast ein halbes Jahrhundert später ... das sogenannten Andreaskreuz X (Crux decussata) fehlt, es ist eine Fiktion des Mittelalters.“ Victor Schultze „Die Katakomben“ Leipzig 1882, Severus Verlag S. 125

Danach trat das Kreuz seinen schrecklichen Siegeszug an. Die Kreuzzüge und die Kreuzritter brachten Elend und Schande. 

In Russland wendet sich die Russisch- orthodoxe Kirche massiv gegen die Zeugen Jehovas und Mormonen, weil die das Kreuz als christliches Symbol ablehnen.

Anläßlich einer Buchlesung in Neubrandenburg griff mich ein anwesender katholischer Pfarrer heftig an, als ich sagte: "Die weitverbreitete Geschichte Kaiser Konstantin hätte, umringt von 40 000 Soldaten, von Jesus  am Vortag der Schlacht an der milvischen Brücke 312 eine Kreuzoffenbarung erhalten, ist falsch!"
Er blieb, war aber sehr verärgert. Milliarden Katholiken glaubten und glauben immer noch was der berühmte Maler Raffael 1520 gemäß Eusebiusbericht in Farbe setzte:

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Raffael Santi "Schlacht an der milvischen Brücke"
Raffael ist unschuldig. Er gab den kirchengeschichtlichen Eusebius-bericht lediglich detailgetreu wieder. Aber, die prokatholische Konstantinforschung steckt in der Falle. Das Kreuz mit der Umschrift: En touto nika“ kann Konstantin und seine Armee so und direkt neben der Sonne nicht gesehen haben, denn kein Soldat hat je davon berichtet. 
Der Konstantin-Historiker Ramsey MacMullen, schrieb denn auch:
"If the sky writing was witnessed by 40,000 men, the true miracle lies in their unbroken silence about it." 
Und dann erhebt sich die Frage: Du Konstantin, "sollst in diesem Zeichen siegen"? Dieser Imperator war nie Christ, auch wenn viele das behaupten. Und von der Richtigkeit oder Unrichtigkeit dieser Aussage hängt das Schicksal Roms sowie der christlich ökumenischen Kirchengemeinschaft ab.
Warum sollte Gott der Vater Christi einen Mann fördern der seine Gebote bricht? Jesus kam in die Welt der Wölfe als Lamm Gottes. Sie zerfetzten ihn, auch weil er für die Gewaltlosigkeit eintrat: Selig sind die keine Gewalt anwenden! Das war eine seiner Maximen. Selig sind die Friedensstifter.
Zwei Jahre vor diesem angeblichen Großereignis zwang Konstantin den Vater seiner Frau Fausta, Maximian, zum Selbstmord, denn der war ebenso machtsüchtig wie sein Schwiegersohn. Nun rückte Konstantin gegen den Bruder seiner Frau Fausta vor. Konstantin kam als angeblicher Befreier der Christen, aber das ist nicht wahr. Er selbst wollte Alleinherrscher werden. Wer sich gegen diesen Machtanspruch stellte wurde zermalmt. Das sollte 325 sogar der eigene Sohn mit dem Leben büßen. Das war zumindest unchristlich, wenn nicht antichristlich.
Als er in Rom einzieht lässt er sofort die Kinder seines besiegten und ermordeten Schwagers töten, ebenso dessen politischen Anhang. Er ist der „große“ Konstantin, ein Antichrist vom Scheitel bis zur Sohle, Stifter des Nicänums. Eiskalt  schreitet er lebenslänglich über Leichen. „Gefangene Offiziere und der Unfreiheit widerstrebende Germanenfürsten, ließ er im Amphitheater von wilden Tieren zerreißen… auch mit der Zivilbevölkerung kannte er keine Gnade und hinterließ in den unterworfenen Gebieten Tod und verbrannte Erde.“ 
Bettina von Engel „Konstantin und seine Familie in Trier“ Vortrag bei der Ascoli Piceno-Trier Gesellschaft 
   
Dieser Mann löschte das Licht Christi und nahezu die ganze Christenheit steht bis heute in seinem Bann. Er schuf die katholische Kirche, sagt Prof. Dr. Wolmeringer, das bestätigten zahlreiche andere, wie Prof. Dr. Heinz Kraft: 

"Von Christus - mit Ausnahme eines andeutenden Sätzchens - hat Konstantin nicht gesprochen... In Nicäa (325) … befolgte die Kirche die Wünsche Konstantins, obwohl sie sie nicht billigte... Eben so wenig, wie Konstantin Christus erwähnt, ist die Kirche auf Christus bezogen...“ Heinz Kraft, HabilitationsscHabilitationsschrift „Konstantins religiöse Entwicklung“ Heidelberg - Uni Greifswald, 1954„Du bist der Sol Invictus, - der unbesiegte Sonnengott - . An dir haben wir uns aufgerichtet. Du, Augustus, bist es! Du hast uns erleuchtet.“ Vittinghof „Konstantin der Große“    In diesen Zeichen XXX sollst du siegen!   Du Konstantin! Deine Herrlichkeit wird grenzenlos sein. Er war der Sonnengott.  Als solcher trat er in Nicäa auf,  als Sol Invictus lässt er sich fünf Jahre nach Nicäa zu Konstantinopel anbeten. Das angebliche Christenkreuz stiftete Sol Incictus, der Feind Christi. Sol Invictus ist Baal.
www. Uni- Protokolle schreibt:
"Ursprünglich vereint Sol Invictus mehr oder weniger die orientalischen Religionen wie den persischen Mithras und den syrischen Baal. Die Wurzel dieses nach Rom exportierten Baal lässt sich zurückverfolgen nach Emesa, mit dem Stadtgott Sol Elagabal. Sol Invictus ist bereits unter Vespasian geläufig. Er stellte ihm zu Ehren schon im Jahre 75 eine Kolossalstatue auf, seit Commodus trägt jeder Kaiser den Titel Invictus." www.mpg-trier.de/d9/projekt


Donnerstag, 9. November 2017

Ingrids Auswahl - Ingrids Poetry (9)

Springtime   by Ingrid S. Skibbe

Blossoms red and pink and white
Once more adorn our Trees,
Birds engage in busy flight
Their hungry young to feed.
Clouds which covered hill and vale
Give way to sunny skies.
All nature glorious and new
Unfolds before our eyes.


Children - by Ingrid S. Skibbe

Children of all nations wide
Gather round, make haste.
Soon the King of King returns.
There is no time to waste.
Doubts that covered heart and mind
Submit to reason sway,
Truth and love once more are found

In these the Latter Days.

Dienstag, 7. November 2017

"Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen" G. Skibbe



"Den Begriff Mormonen umgibt ein exotischer Hauch von sexueller Freizügigkeit und Potenz, die Vielweiberei."

Die Urchristen, allen voran Paulus, lehrten, man hört auf ein Christ zu sein, wenn man Gottes Gebote missachtet.
So schrieb um 220 auch Bischof Hippolyt von Rom. Dem widersprach sein Nachbarbischof Callistus. Er sammelte in seiner Gemeinde diejenigen die Hippolyt wegen Ehebruch und Betrügereien exkommuniziert hatte. Hippolyts Gemeinde wuchs nur langsam, Callistus Gemeinde nahm schnell zu. Sie wurde schließlich die Mehrheitskirche. 
Bis heute gelten die Mehrheitskirchen als die anerkannten.
Aber Quantität ist kein Garant für Qualität. Das zeigte sich schon damals. So ist es auch heute. Die großen Kirchen spreizen die Ellenbogen: Hoppla! Hier haben wir die größeren Rechte. Wir sind die Mehrheit und schon deshalb sind die anderen die Sekten. 
Großkirchliche Geistliche setzen die Maßstäbe. Wer und was eine Sekte ist das bestimmen sie, schon wegen des zahlenmäßigen Übergewichtes. 
So war es damals ebenfalls.
Callistus gilt bis heute als Papst, Hippolyt als Gegenpapst. Hippolyt bezichtigte Callistus der Unzucht. Dieser Vorwurf verpuffte, denn Callistus hatte Massen hinter sich. Das zählte, der Tatbestand nicht. Das "Ökumenische Heiligenlexikon" schreibt: "Callistus war der Überlieferung zufolge ein von Juden verbannter Sklave der zunächst mit betrügerischen Bankgeschäften von sich reden machte." Seine Kirche war das Sammelbecken der Abgefallenen. Aber die katholische Kirche ehrt ihn dennoch, weil er "den Einfluss des Bischofs von Rom mehrte.   "

Diese Vorbemerkung ist wichtig, weil die Frage steht: war Hippolyt ein Sektierer oder Callistus? So ist es heute, sind die Mormonen Sektierer oder sind die Großkirchen Sekten?
Legen wir also einen Maßstab an der aus nichtmormonischer Feder stammt. 

Heute fand ich im Internet z.B. unter http://www.sektenausstieg.net/sekten/38-mormonen/medienberichte/6367-
den folgendenText: (rot markiert, in blau mein Kommentar)

"Den Begriff Mormonen umgibt ein exotischer Hauch von sexueller Freizügigkeit und Potenz, die Vielweiberei.

Man könnte darüber hinwegsehen, wenn es nicht so viele Leute gäbe die sich korrekte Informationen wünschen und sie im Internet suchen und dann glauben sie hätte gefunden was sie suchten.
Hunderttausende werden unsachgemäß und manchmal irreführend von angeblichen Christen "belehrt". Der Verantwortliche des folgenden Infoblattes, hat keine Ahnung und doch sollte er wissen, dass für jedes Mitglied der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen) das Gesetz der Keuschheit obenan steht. Sexuelle Reinheit war schon immer Mitgliederpflicht, auch in den Zeiten als aus sozialen Gründen das Prinzip Mehrehe von vielen Mormonen gelebt wurde. Ich mache den Schreiber (Abschreiber) darauf aufmerksam, dass er Millionen Mormonen beleidigt und, dass er dafür dermal Einst vor Gott dem Gerechten,wie wir alle, Rechenschaft abzulegen hat.
In der Kirche Jesu Christi der HLT wird jeder exkommuniziert der wiederholt das Gesetz der Reinheit bricht. Die Kirche nimmt keinen Zehnten von Ausgeschlossenen.
Das ist in beiden Großkirchen anders. Selbst Kinderschänder behalten in beiden Denominationen ihre Mitgliedschaft.
Das widerspricht klar der Bibel: "Schafft den Übeltäter aus eurer Mitte." schreibt Paulus den Korinthern.

www.sektenausstieg.net/sekten fährt fort: Was genau sich dahinter verbirgt, was bereits Tolstoi als die "amerikanische Religion" bezeichnete, das weiß kaum jemand in Deutschland, ... Es geht um Medien und Moneten
Das Gieren nach Finanzen beider Großkirchen in Deutschland ist ein öffentliches Ärgernis. Darauf kommen wir noch zu sprechen. Die Kirche Jesu Christi der HLT nimmt unter keinen Umständen Geld vom Staat 

"Sekte ist heutzutage ein ganz unschönes Wort. Wer ihn verwendet, erhält verächtliche Blicke von allen Seiten. Nur der einfache Bürger versteht ihn richtig, nämlich als Warnsignal und Hinweis für erhöhte Aufmerksamkeit und Vorsicht. Nicht nur in der Aufklärung über Sekten und Kulte weiß man das, auch in den betreffenden Gruppierungen hat man die Gefahren der Aufklärung erkannt und bekämpft sie so weit wie nur möglich. Das wichtigste Werkzeug der Sektenberatungen ist die so genannte Sekten-Checkliste. Alle konfliktträchtigen Merkmale sind darin verzeichnet, damit sich jedermann selbst ein Bild von der Sektenhaftigkeit einer Gruppierung machen kann. 

Die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage ist eine solche Gruppierung."

Gut, nehmen wir die Sekten-Checkliste zur Hand und prüfen so genau wie uns möglich ist, auf wen der Begriff "Sekte" zutrifft. 15 Punkte sind es insgesamt.

Hier ist die von Pfarrer Gerald Kluge Beauftragter für Sekten- und Weltanschauungsfragen im Bistum Dresden-Meißen herausgegebene ungekürzte Liste.

1. Die Gruppe gibt vor, Orientierung, Sinn und Geborgenheit zu bieten.
Dies sei ein Sektenmerkmal?
Alle Kirchen und christliche Sekten die es weltweit gibt bieten Orientierung, Sinn und Geborgenheit, ob sie das leisten können ist eine andere Frage. Es hat schon seine Gründe, dass sich die Bänke vor den Altären leeren.
2. Schon der erste Kontakt eröffnet eine völlig neue Weltsicht; das Weltbild der Gruppe ist verblüffend einfach und scheint jedes Problem zu klären. 
Auch dies sei ein Sektenmerkmal? Wer immer Christi Ratschlägen folgte, statt zuerst seinem Naturell empfand eine neue, erweiterte Weltsicht. Gottes Gebote machen Sinn. Wer ihnen folgt kann nahezu jedes Problem klären. Das hat er versprochen: Kommt her zu mir die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken.
3. Die Gruppe hat einen Meister - Führer - Vater - Guru - Messias - Prophet - Vordenker, der allein im Besitz der ganzen Wahrheit ist, oft wie ein Gott verehrt wird, absoluten und bedenkenlosen Gehorsam verlangt und eine sehr autoritäre Führung praktiziert
Der erste Satzteil trifft genau auf Jesus Christus zu, wie auf die Propheten vor Alters. 

Es gibt allerdings, innerhalb der Christenheit Gruppen bzw. Kirchen die ihren religiösen Führer für gottgleich halten bzw. für „Gottes Stellvertreter“.

Den sehr autoritären Führungsstil, den Pfarrer Kluge für ein Sektenmerkmal hält, praktiziert Rom seit 366. 
Es begann mit Papst Damasus, der mit seinem Schlägertrupp die Mitglieder der Nachbargemeinde erschlug, weil die in den Augen des Papstes einer Sekte angehörten.  (100 Tote auf Seiten der Angegriffenen, auf der Gegenseite Null Tote!). Damasus Briefe an andere Bischöfe strotzen vor Überheblichkeit und Stolz. In keiner anderen Gruppe der Welt kam es vor, dass sich ihr Oberhaupt wie beispielsweise Papst Gregor VII in seinem Dictatus Papae, gottgleich erklärte:
 „Der Papst … kann Kaiser absetzen Sein Urteil darf von niemandem verändert werden, und nur er kann die Urteile aller abändern.“


Sämtliche folgend aufgeführten 11 Kennzeichen bzw. Kriterien  für eine Sekte treffen exakt auf  die verschiedenen katholischen, sowie auf die evangelischen Kirchen zu: 

Der Sektenbeauftragte Pfarrer Kluge sagt 
4. Es ist ein privater Heilsweg; es geht darum, wie ich mich entwickle, die wahre Freiheit erlange... Obwohl sich einige Gruppen „Kirche" nennen, gibt es bei ihnen so gut wie keine sozialen Aktivitäten. 
Selbstverständlich ist die Suche des Menschen nach dem Heilsweg immer eine private. Kleine Kinder sollten erst getauft werden wenn sie das verstehen können. Es ist in der Tat sektiererisch Eltern weiszumachen, wenn ihr Säugling vor der Taufe stirbt kann dessen Seele nie das Reich Gottes in seiner Fülle erben. (Früher hieß es kirchenamtlich: Ungetaufte landen in der Hölle. Ist das etwa nicht wahr? Das hat ihnen der Herr Bischof Augustinus von Hippo eingebrockt, der ein Feind des Individualrechtes erster Klasse war.
Wir bewundern die Arbeit ausnahmslos aller die ihren Mitmenschen caritativ dienen. Das Buch Mormon, Mosia  2: 17 bestätigt: „Du stehst nur dann im Dienst Gottes, wenn du deinen Mitmenschen dienst.“ Mormonen wirken eng mit anderen christlichen Hilfsorganisationen in Katastrophengebieten weltweit harmonisch zusammen.

Weiter benennt Pfarrer Kluge unter Punkt 4 ein anderes Sektenmerkmal:  „Der Dienst für die Mitmenschen bestehe in ihrer Missionierung.“
Mit seinem Klassifizierungsmerkmal beschreibt der Herr Pfarrer sehr zutreffend das ungeheuer Negative, das die beiden Großkirchen jahrhundertelang den Indianern, den Aborigines, den afrikanischen und asiatischen Völkern angetan haben. Ihre Missionsmethoden seit dem 4. Jahrhundert  sind unverzeihlich und wenn sie verziehen werden können, dann nur von den Opfern.
Noch im 19. Jahrhundert verlangten die „christlichen“ Vertreter mit dem Vertrag von Tianjin, vom 27. Juni 1858,  dass das von ihnen besiegte China den geforderten Handel mit Opium zuzulassen hat und gleichzeitig einer unbeschränkten Christianisierung zustimmt.

5. Die Gruppe sieht sich als Elite, die „wahre" Familie; die übrige Welt wird als „draußen" bezeichnet. Der einzelne Anhänger hat ein starkes Überlegenheits- und Auserwählungsgefühl.
Die Geistlichen der Großkirchen bilden die Elite. Sie tragen die bunten Mäntel ihrer Autorität, ob sie die Gebote Christi halten oder nicht. 
Historisch gesehen hat diese "Gruppe" gegenüber den  Nichtchristen ein absolut unchristliches Betragen an den Tag gelegt: Ihr Überlegenheitsgefühl verführte die Kleriker zu allerlei Überheblichkeiten.
Die Kleriker - als Gruppe - kennen sich aus. Das Volk weniger. Bei den Mormonen ist das nicht der Fall. Sie kennen kein Berufspriestertum. Praktisch ist jeder Mann Priester und dieses Priestertum teilt mit ihm seine Ehefrau. Vor Gott sind wir alle gleich. Das Buch Mormon lehrt: 1.    2. Nephi 27: 33
„keine dieser Übeltaten kommt vom Herrn; denn er tut unter den Menschenkindern das, was gut ist; und er tut nichts, was nicht klar ist für die Menschenkinder; und er lädt sie alle ein, zu ihm zu kommen und an seiner Güte teilzuhaben; und er weist niemanden ab, der zu ihm kommt, schwarz und weiß, geknechtet und frei, männlich und weiblich; und er gedenkt der Heiden; und alle sind vor Gott gleich, die Juden ebenso wie die Andern. 

      6.   Kritik und Ablehnung durch „Außenstehende" ist gerade der Beweis, dass die Gruppe Recht hat. Der einzelne wird angehalten, sich nicht zu sehr bzw. überhaupt nicht mit Kritik oder Kritikern zu beschäftigen.
     OH, Oh, die Dokumente der mittelalterlichen Inquisition die uns in hunderten Expertisen vorliegen, insbesondere die von Henry Charles Lea, schmettern die römische Kirche in die von ihr selbst produzierte Sektenecke. Hunderttausende Menschen wurden im Verlaufe der Zeit als Ketzer hingestellt und schwer misshandelt. Entschuldigungen  und Tage des "mea culpa" reichen nicht aus. Das sind Reinwaschungsversuche die den Opferwünschen nach Gerechtigkeit nicht entsprechen. Die Hingerichteten dürfen sich auf Christi Verheissung verlassen: Selig sind, die da hungern und dürsten nach Gerechtigkeit, denn sie sollen satt werden.

 7. Alle außer der Gruppe haben versagt (einschl. Kirche, Gesellschaft, Staat, Schule, Wissenschaft); die Welt treibt auf eine Katastrophe zu, nur die Gruppe weiß, wie man sie bzw. sich noch retten kann. 
Für Katholiken gilt immer noch: unsere ist die allein selig machende Kirche und der Papst weiß die Rettung. Bei den Evangelikalen heißt es im Gegensatz zu Christi Forderungen: alleine der Glaube an Christus "sola gratia" vermag zu erretten. 
Mormonen glauben und wissen dagegen: nur wer den Geboten Christi folgt findet Errettung 

8. Die Welt außerhalb der Gruppe wird in dunklen Farben gemalt: als Reich des Satans bzw. als dringend zu befreiendes Geschehen. Von dieser Welt (einschl. frühere Freunde und Verwandte) kapselt man sich weitgehend ab. Als besondere Feinde werden Kirchen und Psychologen, mitunter Eltern gesehen. 
Nur wenige Blicke auf die Bilder der großkirchlichen Wände genügen. Sie bezeugen die Dunkelmalerei dieser Religionen. Katholiken die sich der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage anschlossen werden nicht selten geächtet und abgekapselt. Umgekehrt ist das äußerst selten der Fall und wenn, dann immer gegen den Ratschlag leitender Mormonen!
                    
Giotto di Bondone: Das jüngste Gericht (1306, Ausschnitt)
Giotto di Bondone: Das Jüngste Gericht 1306

„Fast jede Westwand einer mittelalterlichen Kirche stellte den Gläubigen mit der Imagination des Jüngsten Gerichts die Seligkeit der Erlösten, den Höllensturz der Verdammten vor Augen“, so Fried in „Dies Irae“. Ab dem 12. Jahrhundert gab es darüber auch dramatische Inszenierungen. Antichrist- und Weltgerichtsspiele - oft mit antijüdischem Tenor - sollten den Gläubigen das Endzeit   

 9. Wissenschaft und rationales Denken werden als negativ / satanisch / unerleuchtet abgelehnt. 
Wer weiß es nicht, wie Rom Wissenschaftler behandelte die anders dachten. Mormonen exkommunizieren nur dann andersdenkende Wissenschaftler wenn sie aktive Gegenwerbung betreiben. 

10. Die Gruppe kontrolliert sich untereinander. 
Bedauerlicherweise gab es die Inquisitionstribunale die zu den schärfsten  Kontrollorganen aller Zeiten gehören. In der Tat das war sektiererisch. 

11. Die Ziele der Gruppe stehen bei geschulten Mitgliedern an erster Stelle, vor den eigenen Verpflichtungen und Interessen, vor Familie, Schule, Beruf und der eigenen Gesundheit.
Die den Ordensregeln katholischer Prägung unterworfenen Mönche und Nonnen können davon ein sehr langes Lied in vielen Molltönen singen

12. Sattelfeste Sektenwerber äußern sich oft vorsichtig, ungenau, irreführend oder unehrlich über die Glaubensinhalte, Ziele, Ansprüche und Aktivitäten, bis der Angeworbene „am Haken" ist. 
Mormonische Texte verkünden klar und deutlich, dass Gott jedem Menschen das Recht auf persönliche Entscheidungsfreiheit schenkte und dass es immer zum Legitimationsverlust führt, wenn ein Geistlicher täuscht oder Zwang anwendet. Rom raubte den Menschen dieses Gottesgschenk um Karriere zu machen. Bis Vatikanum II, 1965, verweigerte die Katholische Kirche ihren Mitgliedern das Recht auf religiöse Freiheit.  Im Jahr 380 initiierte Ambrosius von Mailand das Gesetz „Cunctos populos“. Es verbot jedem Einwohnen des damaligen römischen Reiches einer anderen Religion als der katholischen anzuhängen. 40 Millionen Menschen verloren damals sofort ihr Individualrecht und wurden unter Druck der katholischen Sekte samt ihren Nachkommen bis in unsere Tage Katholiken. Die Hellenen wurden beleidigt, bedrängt und verfolgt. Seit Ambrosius von Mailand wurden hellenische Tempel systematisch zerstört.
Die Art wie Katholiken sogenannte Heiden zwangen die Taufe anzunehmen war brutal und verwerflich. Die schier unglaublichen Tatsachen wie auch protestantische Missionars-Gruppen in Afrika, Asien und Australien mit den Ureinwohnern umgesprungen sind dürfen niemals in Vergessenheit geraten.   

13. Zweifelt man, stellt sich der versprochene Erfolg nicht ein oder wird man nicht „geheilt", so ist man selber schuld, weil man sich nicht genug einsetzt bzw. weil man nicht genug glaubt / betet / meditiert.

Also, was das "nicht genug Beten" anbelangt ist anzumerken: 
Das „Vaterunser“ - das zwar nur wenige Worte umfasst - wurde in manchen Klöstern rund um die Uhr gebetet: Sieben Millionen Ave Maria hatte „die Bruderschaft der 11 000 Jungfrauen auf Vorrat gebetet, dazu 200 000 Rosenkränze und 200 000 Tedeum laudamus, sowie 3500 ganze Psalter“ Gustav Freytag Deutsche Bilder 2, Leipzig, 1927, S. 337

14. Sektenmerkmal: Viele Sekten haben einen starken Finanz- und Wirtschaftssektor mit entsprechendem Besitz an Fabriken, Diskotheken, Handelsketten. Die einfachen Mitglieder sind vielfach damit beschäftigt, Geld zu besorgen (durch Straßenverkäufe, hohe Spenden bzw. Gebühren für Kurse oder als billige Arbeitskraft in sekteneigenen Unternehmungen). Von den meisten Sektengründern ist dagegen bekannt, dass sie einen sehr exklusiven Lebensstil pflegen.      
Man muss schon ziemlich naiv sein, um zu übersehen wie heftig beide Großkirchen in Deutschland zugreifen um sich vom Staat Geld zu holen, teils für angebliche, teils für tatsächlich erlittene Verluste.  Das geschieht, ohne die Bürger zu fragen die dieses Kapital zuvor erarbeiten mussten. Dass darüber hinaus, beiden Großinstitutionen - sowohl der katholischen wie der evangelischen Kirche - jährlich 100 Millionen Euro, für die Ausbildung ihrer Geistlichen, zufließt, dass deutsche Bischöfe auf der Besoldungsliste des Staates stehen, weiß jeder. Der deutsche Staat treibt zudem auf nicht gerade sanfte Weise Kirchensteuern ein. Und wenn man bedenkt wie vatikanische Würdenträger leben sowie deutsche Hochrangige Christen, dann stellen sich einige Fragen aus denen folgt, dass die katholische wie die evangelische Kirche voll die Voraussetzungen dafür erfüllen in die Kategorie der Sekten eingeordnet zu werden. Ihr Betragen lässt keinen anderen Schluss zu.
Mormonen zahlen den Zehnten, aber niemand drängt sie dazu. Da liegen die Unterschiede.

15. Aktive Sektenmitglieder können schnell Anzeichen von Stress, Angst, Schuldgefühlen und Gesprächsunfähigkeit aufweisen.
Wir sollten allesamt mit den eigenen Schuldgefühlen und mit den Ängsten anderer behutsam umgehen. Die Gesprächsunfähigkeit zölibatär Lebender, die Kinder in die Welt gesetzt haben ist durchaus verständlich, ob diejenigen, die ihren Kindern vorgaukeln sie wären der liebe Onkel überhaupt zu Schuldgefühlen fähig sind ist gelegentlich fraglich. Bösartig ist auf jeden Fall, wenn des Kindsmissbrauchs Schuldige sich nicht mehr erinnern können. Vor Gott kann niemand mehr Erinnerungslücken pochen.
Dass die katholische Kirche und die protestantischen Denominationen auch Gutes bewirkten, bestreitet niemand, aber gemäß dem von ihnen erstellten Katalog der Kriterien für die Einordnung irgendwelcher Gemeinschaften in die Kategorien Sekte(n) oder Kirche haben die Experten für ihre eigenen Kirchen, den Kürzeren gezogen.


Ein in diesem Zusammenhang wichtiges, altes deutsches Sprichwort gilt immer noch: Lügen haben kurze Beine!

Mittwoch, 1. November 2017

Ingrids Auswahl - Ingrids Poetry (8)


 Tourists  by Ingrid 

Tourist’s from a distant sphere
Exiled to gain knowledge here.
Chimes of heaven, chains of hell
Intertwined on earth they dwell
Knowledge how we longed for it,
Experience we thronged for it’
Hammer, chisel form the stone
Of earthly choices God’s are born.

The Plan - by Ingrid 

Mighty all God’s preparations
To create this Place called earth.
To bestow on all his children
Joyful mortal birth.
A place for all to grow and learn
To graduate for their return
To walk by faith right to the end.
Once more to be with thee
Our God, eternal Friend.