Gerd Skibbe
Sonntag, 1. Februar 2026
Heute las ich in "TIMES now": Today_.
Donnerstag, 29. Januar 2026
Die Waldenser und der Mainstream (1)
In dem uns
dankenswerterweise zur Verfügung stehenden Schema erscheint die Kirche Jesu
Christi der Heilligen der Letzten Tage unverbunden mit dem Sektenbaum, während
die römisch-katholische Kirche halblinks als Mainstream dargestellt ist.
Oben links fehlt leider der Hinweis, dass die Ostkirche (orthodoxe Kirche sich 1054), unter gegenseitigen Verfluchungen von Rom trennte.
Obwohl der Anschein erweckt wird, die
aufgeführten Denominationen seien eigentlich Töchter Roms, ist auch diese
Behauptung für die offizielle jeweilige Theologie anderer Richtungen nicht haltbar.
Zumindest am Beispiel der Waldenser ist klar, sie u.a. hatten niemals eine
Verbindung zur römisch-katholischen Kirche. Weder die an Mitgliederzahl größte
noch die jeweils in Italien und in anderen Ländern dominierenden Kirchen dürfen ohne Weiteres den Anspruch behaupten, sie seien die Richtigen
oder sogar „die einzig Richtigen“.
Für das Hervorkommen der Waldenser wird im Schema und in zahlreichen Geschichtsbüchern das Jahr 1176 angegeben. Diese Angabe ist inkorrekt. Das wird im Folgenden bewiesen.
Bild Evangel. Gesamtverband Oberweser Waldensergemeinden um 1200
„Die Abstammung der Katharer von den Bogumilen ist wegen der Ähnlichkeit des Lehrbegriffes auffallend…… die Katharer hatten die Lehre von der Präexistenz der menschlichen Seelen vor der Bildung dieser Welt... die Katharer am Niederrhein glaubten ihre ihre Lehren stammten aus den Zeiten der Apostel... Johann Joseph Ignaz von Döllingers „Sektengeschichte des Mittelalters“, 1890
Dienstag, 27. Januar 2026
Das Dilemma der Großkirchen (Wiederholung)
Nahezu alle evangelischen und römisch--katholischen
Experten schweigen genau dann, wenn sie mit Fakten konfrontiert werden, die nicht in ihr theologisches Weltbild hinein passen, wie die
Tatsache, dass es den trinitarischen Gott, außer in den Spekulationen
zahlreicher Gelehrter zu keiner Zeit gab.
Umgekehrt nehmen sonst ehrenwerte Leute sich seit fast
200 Jahren der Existenz der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage
heraus unseren Gottesglauben zu diskreditieren. So schrieb ich folgenden Brief
am 10. Januar d.J.
Erbitte die Weiterleitung dieser Anfrage an Herrn Neff
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Sa., 10. Jan., 19:35 |
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Lieber Herr Neff,
Ich bin bewusst Mitglieder der Kirche Jesu Christi seit
meinem 16, Lebensjahre und blicke als nun 95-jähriger Kritiker auf die
positiven Änderungen der römisch-katholischen Kirche zurück, insbesondere die
seit dem Vatikanum II.
Ich zitiere Sie:
Neff: Neben der Bibel haben die
Mormonen das Buch Mormon und andere Offenbarungsschriften. Darauf gründen sie
ihren Glauben und ihre Lebenspraxis. Und das unterscheidet sie deutlich von den
Kirchen in der Ökumene. Diese Schriften enthalten Vorstellungen, die den
anderen Kirchen fremd sind.
Dazu gehört die Ablehnung der Trinität. Die "Kirche
Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage" sieht Gottvater, Jesus und den
Heiligen Geist als drei getrennte göttliche Personen, die zwar zusammengehören,
aber unabhängig voneinander existieren.
Ich habe mit Bezug zu Ihrem Statement vom
29.09.2025 unter dem Titel: „Sind Mormonen Christen?“ im Kern lediglich
eine Frage, und erbitte eine Antwort von Ihnen, möchte aber zuerst feststellen,
dass ich Ihren Artikel als gelungen betrachte.
Warum sollen Mitglieder meiner Kirche den „katholischen
Glauben“ höherwertig schätzen, als die "christliche Wahrheit?“
Bezug: Das Athanasianum:
„…wir sind gezwungen, in christlicher Wahrheit jede
einzelne Person für sich als Gott und als Herrn zu bekennen!“ 19.
Zeile
Doch „der katholische Glaube verbietet uns,
von drei Göttern oder Herren zu sprechen.“ Ebenfalls 19.
Zeile
Freundliche Grüße
Gerd Skibbe
Ich kann nachweisen, dass ich, im Verlaufe der letzten Jahre, per E-Mail hunderte Briefe ähnlichen Inhalts an Theologen und Kirchenhistoriker schickte. Niemand reagierte, bis auf eine Ausnahme, - die eines Hochschullehrers für vergleichende Religionswissenschaften - und diese Antwort war für mich positiv.
Montag, 26. Januar 2026
Sterbende gehen nach Hause
Für mich war der Unterschied zwischen Wissen und „mit Bestimmtheit wissen“ stets von Bedeutung. In Lehre und Bündnisse verheißt Christus, dass drei besondere Zeugen die Echtheit des Buches Mormon bestätigen werden. Das ist an sich bereits eine bemerkenswerte Prophezeiung, die in der Tat Erfüllung fand. In Abschnitt 5: 13-14 steht geschrieben: „Ich werde ihnen Macht geben, damit sie diese Dinge so sehen und erblicken können, wie sie sind und k e i n e m anderen werde ich diese Macht geben, ebendasselbe Zeugnis in dieser Generation zu empfangen…“ Zuvor heißt es: „12 Ja, sie werden mit Bestimmtheit wissen, dass diese Dinge wahr sind, denn vom Himmel werde ich es ihnen verkünden.“
Sonntag, 25. Januar 2026
Nur ein kleiner Kommentar
Das hat mich seit meinem 16. Lebensjahr gewissermaßen genötigt, soweit es mir möglich war, die Wahrheit gegen derbe Fehlurteile zu verteidigen.
Das hier schrieb ich in die Kommentarspalte:
"@gerdskibbe8571
1 minute ago (edited)
Also, ich kenne die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage auf 4 Kontinenten, bin fast 96 Jahre alt. Mein Name ist Gerd Skibbe, im Internet gut vertreten. Diese Kirche hebt Menschen höher, beeinträchtigt nicht unsere Gewissenentscheidungen! Ich habe Freunde, die sich aus langer Mitgliedschaft zu "Mormonenfeinden" entwickelten. Habe ich die Beziehungen zu ihnen abgebrochen? Wurde ich jemals angehalten Abgefallene zu meiden?
NEIN.
Unsere Kirche schickt jedes Jahr etwa 40 000 Missionare in nahe und ferne Länder. Niemand kann sie zwingen, Sie wohnen nicht in Mitgliederräumen. Die meisten bezeichnen nach ihrer Entlassung, die "geopferte" Zeit als wunderbare Erfahrung. Es gibt Ausnahmen, aber sie sind rein und ehrlich. Kann man mehr von jungen Menschen erwarten?"
Kommentarende.
Was mich bereits in meiner Kindheit ansprach, war der gute Geist dieser Menschen. Sie lehren "ethischen Rigorismus". Dieses Wort und Urteil obenan bezogen auf das Buch Mormon, stammt von einem Sektenexperten, namens Prof. Dr Helmut Obst, (Emeritus),Halle und da steht immer noch ein Satz, oder seine Wertung, den unsere Gegenüber bedenken sollten: Dr. Kurt Hutten, ein evangelischer Theologe, Apologet und Publizist fasste zusammen: „Mormonismus ist strahlender Optimismus... Der von Mormonen gelehrte Glaube ist erfüllt von ermunternden Ausblicken. Alle Rätsel des Daseins, der Sünde und Schuld, des Leidens und Sterbens lösen sich in einer befriedigenden Harmonie auf." „Seher -Grübler,-Enthusiasten“ 1950, Quell-Verlag
Bild: Süddeutsche Zeitung
Montag, 19. Januar 2026
NATO ablehnen oder befürworten? (1)
Sehr wenige Zeitgenossen kennen die Hintergründe für die Entstehung sowie die Ursachen für die Notwendigkeit des Fortbestandes der NATO. Als damals 18-jähriger, sensibler Zeitgenosse erinnere mich und euch: Am 24. Juni 1948 sperrten sowjetische Truppen alle Zufahrtswege nach Westberlin. Die Versorgung der dort lebenden 2.2 Millionen Menschen war gefährdet. Hauptsache für den Personenkreis um den obersten deutschen Kommunisten, Walter Ulbricht, war die Idee, dass die „Amis“ kapieren sollten, dass sie damit massiv aufgefordert sind nachzugeben, um ihren Platz zu räumen. Das war der Fehdehandschuh, der den westlichen Mächten vor die Füße geworfen wurde. Das war ein klarer Rechtsbruch. Das war der eigentliche Beginn des Kalten Krieges. Die Stalinregierung setzte diesen Schritt, weil Walter Ulbricht, damals Generalsekretär der SED, der Noch-Ostzone sehr wohl wusste, dass die Anwesenheit von „Westtruppen“ mitten im Körper der bald zu gründenden DDR ein Störfaktor sein würde, - der voraussichtlich peinigende Splitter im Fleisch des Ostens. Dem galt es aus kommunistischer Sicht vorzubeugen.
Das geteilte Deutschland zwischen 1945 und 89.
Inmitten des roten Ostens lag Westberlin. In den drei Westsektoren gab es zu
dieser Zeit nur 12 000 Soldaten insgesamt. Davon waren etwa die Hälfte US-amerikanische Militärs. Denen
gegen-über standen rund 200 000 sowjetische Truppen die Berlin umrundeten und
weitere 180 000 auf ostdeutschen Boden mit 7 500 Panzern und 800 Bombern
einschließlich Jagdflugzeugen. Das US-Establishment wurde damals auch von
Historikern darauf hingewiesen, dass die III. Internationale bzw. die Komintern
zwar am 15. Mai 1943 durch Stalin offiziell aufgelöst wurde, (auch um
die Sorgen der Alliierten (USA und Großbritannien) zu dämpfen: Russland suche
die Weltherrschaft auf ihre Kosten - um deren massiven Waffen- und
Lebensmittelzüge nicht zu beeinträchtigen. Aber das Ziel, das die
Kremlunterstützer die „Weltrevolution“ nannten, hätten sie nie aufgegeben. Die
von Karl Marx ausgegebene Parole: „Proletarier vereinigt euch“ wirke fort, und
es käme hinzu, dass der Panslawismus nicht tot sei.
Prof. Beier-Red und andere kommunistische Zeichner, stellten damals mehrere Karikaturen her, die dazu passten, einige die spaßig aussahen und todernst gemeint waren: Genosse Lenin fegt seine „Klassenfeinde“ vom Erdball.
Das Kalkül des
Kremls, soweit es Berlin betraf war für jedermann durchschaubar: Wenn
2 Millionen Menschen nach Brot rufen, das Westberlin nicht aus eigenen
Möglichkeiten zur Verfügung stellen kann, dann spätestens, muss die DDR
einspringen und die Versorgungslücke schließen. Damit und danach gewinnen die
Roten zunehmend an Einfluss.
Der
US-Militärgouverneur Lucius D. Clay agierte nicht kopflos wütend, sondern
entschlossen und angemessen klug. „Er initiierte umgehend eine Luftbrücke, „da
eine militärische Durchbrechung der Blockade zu riskant war.“
Diese
Variante erschrak die Ostplaner. Für sie war es unvorstellbar, dass der weite
„Westen“ Milliarden Dollar opfern könnte, um ihre ohnehin kostspielige Position
zu halten. Und doch war er so. Eingeflogen werden mussten Nahrungsmittel,
Brennstoffe, Maschinen und anderes. Welche Logistik, im Minutentakt
mussten Flugzeuge landen, entladen werden um wieder zu starten.
Und es gab
zuvor einen zweiten Punkt des russischen Pokers: Noch war die Stimmung
gegenüber den Besatzermächten in Ost und West nicht gut. Noch lagen, zu dieser
Zeit, auch in Berlin, große Stadtteile in Trümmern. Noch lebte in den Köpfen
das Urteil „Amerika samt England sind Feinde“. Sie haben nicht
nur diese Stadt zerstört.
Es war Gail Halvorsen ein Mitglied der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, der mittels einer umgesetzten guten Idee, einen entscheidenden Anteil zur Verbesserung des Verhältnisses beitragen sollte. Er „bombardierte“ nun, 1948, die Stadt mit Süßigkeiten. Candybomber wurde er genannt. An kleinen Faltschirmen befestigt hingen Schokoladen.
Oft sind es nur scheinbare „Kleinigkeiten“ die das Gute bewirken.
Das Ringen um die weltweite Vormacht ging fort, Woche für Woche. Weltweit zischte es anti-amerikanisch:
Im September berichte der Spiegel 9-1948:
„Das russisch besetzte Nordkorea wurde zur »Volksrepublik« ausgerufen. Mit
eigener Verfassung, einem 200 000-Mann-Heer und Hammer und Sichel als
Hoheitszeichen. Die politische Taufe des längst geborenen Bankerts Nordkorea
ist ein erstes offenes „Gardez“ (ein Ausdruck der im Schach verwandt
wird) der Russen an die UNO. In Moskau waren die Alliierten
übereingekommen, nur eine gemeinsame Regierung für das russischbesetzte
Nordkorea und das amerikanische Südgebiet zuzulassen. Einer UNO-Kommission, die
dazu freie Wahlen durchführen sollte, wurde die Einreise in die russische Zone
verboten… Die neugebackene Volksarmee Nordkoreas marschierte im
Paradeschritt durch die ebenfalls neu gebackene Küstenhauptstadt Gensan. Über
hundert russische Offiziere auf der Ehrentribüne salutierten. Auch zwei
amerikanische Verbindungsoffiziere waren gekommen. Sie bereuten es bald. Eine
aufgeputschte Menge riss ihnen die Uniformen vom Leibe und prügelte auf sie
los. Die Russen salutierten ungerührt weiter. Der US-Oberbefehlshaber in Korea,
General John Hodge, protestierte bei seinem russischen Kollegen…“
Samstag, 10. Januar 2026
Ein Brief mit Anfrage an Domradio
Ich las gerade eine Bewertung unserer Kirche durch Domradio. Mir schien es wäre gut, um weitere Missverständnisse auszuräumen eine bedeutende Frage zu stellen. Hier ist meine Anfrage, die ich soeben als e-Mail an den Autor sandte: