Samstag, 23. Mai 2026

Glaubensunsinn (1

 

 

Glaubensunsinn

 

Christen meinen seit vielen Jahrhunderten, der Glaube an den Dreieinen Gott sei gut urchristlich. Doch, das Leben selbst korrigiert diese Annahme. Der Trinitarismus entstand und „gedieh“, unter dem Druck, den Cäsaropapisten zugunsten ihrer persönlichen Interessen ausübten.


    


                              Kaiser Konstantin - der bekannteste Caesaropapist



Viele Bischöfe die der Einladung Kaiser Konstantins (275? - 337) folgten, und 325, mit der kaiserlichen Post, nach Nicäa reisten, schraken zurück, als sie erkannten, dass sie in eine Falle gelockt wurden.

Sprecher der Mehrheit der insgesamt 220 Unterschriftsberechtigten, war der Älteste Arius (260-337), ein hochgewachsener Mann mit stets ruhiger Stimme und Gesten. Er sagte: „Jesus ist ein anderer als der „allein wahre Gott“. Athanasius (290? -373) widersprach. Er bemühte sich „erfolgreich“ Wortführer der Minderheit zu werden. Er bauschte gern auf, auch später: „Arianer sind keine Christen... Sie sind die Erfinder von Gotteslästerungen und in Wahrheit die Gottesfeinde, da sie sich, um den Sohn nicht als Bild des Vaters anerkennen zu müssen, vom Vater(-gott) selbst leibliche und irdische Vorstellungen machen...”  Athanasius in der Übersetzung der "Bibliothek der Kirchenväter"

Papst Benedikt XVI.  konterte in seiner 1. Enzyklika Athanasius Standpunkt, gewollt oder ungewollt: Gott, das unendliche Licht, ... besitzt ein menschliches Gesicht.“  23. Januar 2007

Permanent verursachte Athanasius Unruhen, obwohl er Frieden stiften sollte.

Niemand konnte jemals erfassen, was und wer der „Dreieine“ ist

Prof. Dr. Bernd Oberdorfer, Ordinarius für Systematische Theologie Augsburg, sagte „Verlegenheit ist noch das harmloseste, was viele Christen (darunter nicht wenige Theologen) befällt, wenn die Sprache auf die Trinitätslehre kommt. Muss, wer an Jesus Christus glaubt, sich auch das paradoxe „Hexeneinmaleins“ (Goethes) zu Eigen machen, dass Gott einer und drei zugleich ist?“ „Zeitzeichen“, evangel. Kommentare, Aug 2004

Medard Kehl S.J. erinnert sich „In meiner Spessart-Gemeinde (Leidersbach-Ebersbach) …sagte der alte Pfarrer Väth…: „Das Geheimnis des dreifaltigen Gottes ist so groß und so tief, dass es selbst Euer Pfarrer nicht versteht.“  „An den dreieinen Gott glauben“ 5. Juni 2008   

Urchristlich war das ganz anders, denn „die Diskussion um die Trinität begann (erst) im vierten Jahrhundert nach Christus.  Sie ist sehr philosophisch geprägt, da die Lehre von der Trinität in der Bibel nicht explizit vorkommt.“ EKD 2020  

 Fest steht:   “Die Bibel entfaltet keine Trinitätslehre. Es existiert kein Kapitel in der Heiligen Schrift, das dieses anscheinend wichtige Thema aufgreifen würde… Wie konnte es sein, dass keiner der Apostel sich mit diesem dogmatischen Thema befasste?“ Aleksandar Vuksanović, „Entwicklung der Trinitätslehre—"

Konstantin peitschte 325 zu Nicäa das Dogma vom antlitzlosen trinitarischen Gott durch, denn: „Er wollte der Christus sein.“ Prof. Clauss „Kaiser und Gott“ Herrscherkult im römischen Reich

„Alles schien in bester Ordnung, jedoch hatten einige Bischöfe nur ein Lippenbekenntnis abgelegt, da Kaiser Konstantin mit der Verbannung jener Bischöfe gedroht hatte, die das Bekenntnis nicht unterschrieben..." Kath. Quelle "Familia Spiritualis Opus" 2013 









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