Glaubensunsinn
Christen meinen seit vielen Jahrhunderten, der Glaube an den Dreieinen Gott
sei gut urchristlich. Doch, das Leben selbst korrigiert diese Annahme. Der
Trinitarismus entstand und „gedieh“, unter dem Druck, den Cäsaropapisten zugunsten
ihrer persönlichen Interessen ausübten.
Kaiser Konstantin - der bekannteste Caesaropapist
Viele Bischöfe die der Einladung Kaiser Konstantins (275? - 337) folgten, und 325, mit der kaiserlichen Post, nach Nicäa reisten, schraken zurück, als sie erkannten, dass sie in eine Falle gelockt wurden.
Sprecher der Mehrheit der insgesamt 220 Unterschriftsberechtigten, war der
Älteste Arius (260-337), ein hochgewachsener Mann mit stets ruhiger Stimme und
Gesten. Er sagte: „Jesus ist ein anderer als der „allein wahre Gott“. Athanasius
(290? -373) widersprach. Er bemühte sich „erfolgreich“ Wortführer der
Minderheit zu werden. Er bauschte gern auf, auch später: „Arianer sind keine Christen... Sie sind die Erfinder
von Gotteslästerungen und in Wahrheit die Gottesfeinde, da sie sich, um den
Sohn nicht als Bild des Vaters anerkennen zu müssen, vom Vater(-gott) selbst leibliche und irdische Vorstellungen
machen...”
Athanasius in der
Übersetzung der "Bibliothek der Kirchenväter"
Papst
Benedikt XVI. konterte in seiner 1. Enzyklika Athanasius
Standpunkt, gewollt oder ungewollt: „Gott, das unendliche Licht, ... besitzt ein
menschliches Gesicht.“ 23.
Januar 2007
Permanent verursachte Athanasius Unruhen,
obwohl er Frieden stiften sollte.
Niemand konnte jemals erfassen, was und wer der „Dreieine“ ist
Prof. Dr. Bernd
Oberdorfer, Ordinarius für Systematische Theologie Augsburg, sagte „Verlegenheit
ist noch das harmloseste, was viele Christen (darunter nicht wenige Theologen)
befällt, wenn die Sprache auf die Trinitätslehre kommt. Muss, wer an Jesus
Christus glaubt, sich auch das paradoxe „Hexeneinmaleins“ (Goethes) zu Eigen
machen, dass Gott einer und drei zugleich ist?“ „Zeitzeichen“, evangel. Kommentare, Aug 2004
Medard Kehl S.J.
erinnert sich „In meiner Spessart-Gemeinde (Leidersbach-Ebersbach) …sagte
der alte Pfarrer Väth…: „Das Geheimnis des dreifaltigen Gottes ist so groß und
so tief, dass es selbst Euer Pfarrer nicht versteht.“ „An den dreieinen Gott glauben“ 5. Juni 2008
Urchristlich war
das ganz anders, denn „die Diskussion um die Trinität begann
(erst) im vierten Jahrhundert nach Christus. Sie ist sehr
philosophisch geprägt, da die Lehre von der Trinität in der Bibel nicht
explizit vorkommt.“ EKD 2020
Fest steht: “Die Bibel
entfaltet keine Trinitätslehre. Es existiert kein Kapitel in der Heiligen
Schrift, das dieses anscheinend wichtige Thema aufgreifen würde… Wie konnte es
sein, dass keiner der Apostel sich mit
diesem dogmatischen Thema befasste?“ Aleksandar
Vuksanović, „Entwicklung der Trinitätslehre—"
Konstantin peitschte 325 zu Nicäa das Dogma vom antlitzlosen trinitarischen
Gott durch, denn: „Er wollte der Christus sein.“ Prof. Clauss „Kaiser und Gott“ Herrscherkult im römischen Reich
„Alles schien in bester Ordnung, jedoch hatten einige Bischöfe nur ein
Lippenbekenntnis abgelegt, da Kaiser Konstantin mit der Verbannung jener
Bischöfe gedroht hatte, die das Bekenntnis nicht unterschrieben..." Kath. Quelle "Familia Spiritualis Opus" 2013
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