Montag, 25. Mai 2026

Nicht nur das Buch Mormon, auch die Geschichte beklagt die Folgen des Despotismus

 Bekümmert sehen wir wie Machtidioten vom Schlage Kim Jong Un Menschen degradieren. Im Buch Mormon sind es Gestalten wie Amalikia, Ammoron, Zerahemna die ihrer Machtgelüsete wegen ihre Welt in Angst und Schrecken versetzten

Ludwig Hertling S.J., Professor an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom, unterbreitet uns zahlreiche unerfreuliche historische Wahrheiten, er beklagt die Unseligkeit seiner Kirche, die nach Nicäa zunehmend spürbar wurde, vermutlich auch um vor jeder Art Despotismus zu warnen

Jeder Lüge und unerlaubtem Streben folgt gesetzmäßig das Ungute. Das lehrt auch das Buch Mormon.


Hertling sagt es schonungslos: „Auf die Zeit der Kirchenväter folgten lange Jahrhunderte (!) ohne Glanz. Die Kirche, und mit ihr die europäische Geschichte, tritt, nachdem sie noch soeben durch leuchtende Landschaften gereist ist, in einen dunklen Tunnel ein...Viele Ursachen haben zusammengewirkt, um die antike Welt in diesen Zustand der Ohnmacht oder Erstarrung zu bringen, der zeitweise einem wirklichen S t e r b e n ähnlichsieht.“ „Geschichte der katholischen Kirche bis 1740“

Es kam vom Schlimmen zum Schlimmsten „ (Papst) Formosus (891-896) krönte den Herzog von Spoleto, Guido, zum Kaiser. 893 wurde Formosus gezwungen, auch Arnulf zum Kaiser zu krönen. Von da an herrschte in Rom ständiger Bürgerkrieg… Es waren nur mehr Raufhändel der römischen Familien, die die Mitglieder ihrer Familien zu Päpsten zu machen und die von anderen Familien aufgestellten Päpste zu stürzen suchten. Die Verwirrung war so groß, dass wir von manchem dieser Päpste, die oft nur Wochen oder Tage im Amt waren, nur die Namen wissen und nicht einmal immer feststellen können, ob sie rechtmäßige Päpste waren…. Von geordneter Aktenführung war keine Rede, Geschichtsschreibung gab es keine… Im Jahr 991 besprach ein Bischof die römischen Zustände: „ein Papst, der keine Liebe besitzt, … ist - ein Antichrist...“  “Geschichte der katholischen Kirche bis 1740”

Hängt dieser Niedergang, der über die Jahrhunderte anhielt, mit dem unlauteren Paradigmenwechsel zusammen den Kaiser Konstantin 325 erzwang?

Die Resultate moderner Geschichtsforschung bestätigen diesen Zusammenhang.



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