Sonntag, 25. Januar 2026

Nur ein kleiner Kommentar


Ich hörte soebn in ein Video hinein, dass FOCUS produzierte. Es sollte aufklären. Und dann las ich die Kommentare. Ich sah, dass sich anscheinend kluge Menschen anschließend abfällig äußerten.
Das hat mich seit meinem 16. Lebensjahr gewissermaßen genötigt, soweit es mir möglich war, die Wahrheit gegen derbe Fehlurteile zu verteidigen.
Das hier schrieb ich in die Kommentarspalte:

"@gerdskibbe8571
1 minute ago (edited)
Also, ich kenne die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage auf 4 Kontinenten, bin fast 96 Jahre alt. Mein Name ist Gerd Skibbe, im Internet gut vertreten. Diese Kirche hebt Menschen höher, beeinträchtigt nicht unsere Gewissenentscheidungen! Ich habe Freunde, die sich aus langer Mitgliedschaft zu "Mormonenfeinden" entwickelten. Habe ich die Beziehungen zu ihnen abgebrochen? Wurde ich jemals angehalten Abgefallene zu meiden?
NEIN.

Unsere Kirche schickt jedes Jahr etwa 40 000 Missionare in nahe und ferne Länder. Niemand kann sie zwingen, Sie wohnen nicht in Mitgliederräumen. Die meisten bezeichnen nach ihrer Entlassung, die "geopferte" Zeit als wunderbare Erfahrung. Es gibt Ausnahmen, aber sie sind rein und ehrlich. Kann man mehr von jungen Menschen erwarten?"

Kommentarende.
Was mich bereits in meiner Kindheit ansprach, war der gute Geist dieser Menschen. Sie lehren "ethischen Rigorismus". Dieses Wort und Urteil obenan bezogen auf das Buch Mormon, stammt von einem Sektenexperten, namens Prof. Dr Helmut Obst, (Emeritus),Halle und da steht immer noch ein Satz, oder seine Wertung, den unsere Gegenüber bedenken sollten: Dr. Kurt Hutten, ein evangelischer Theologe, Apologet und Publizist fasste zusammen„Mormonismus ist strahlender Optimismus... Der von Mormonen gelehrte Glaube ist erfüllt von ermunternden Ausblicken. Alle Rätsel des Daseins, der Sünde und Schuld, des Leidens und Sterbens lösen sich in einer befriedigenden Harmonie auf." „Seher -Grübler,-Enthusiasten“ 1950, Quell-Verlag


Bild: Süddeutsche Zeitung

Montag, 19. Januar 2026

NATO ablehnen oder befürworten? (1)


Sehr wenige Zeitgenossen kennen die Hintergründe für die Entstehung sowie die Ursachen für die Notwendigkeit des Fortbestandes der NATO. Als damals 18-jähriger, sensibler Zeitgenosse erinnere mich und euch: Am 24. Juni 1948 sperrten sowjetische Truppen alle Zufahrtswege nach Westberlin.  Die Versorgung der dort lebenden 2.2 Millionen Menschen war gefährdet. Hauptsache für den Personenkreis um den obersten deutschen Kommunisten, Walter Ulbricht, war die Idee, dass die „Amis“ kapieren sollten, dass sie damit massiv aufgefordert sind nachzugeben, um ihren Platz zu räumen. Das war der Fehdehandschuh, der den westlichen Mächten vor die Füße geworfen wurde. Das war ein klarer Rechtsbruch. Das war der eigentliche Beginn des Kalten Krieges. Die Stalinregierung setzte diesen Schritt, weil Walter Ulbricht, damals Generalsekretär der SED, der Noch-Ostzone sehr wohl wusste, dass die Anwesenheit von „Westtruppen“ mitten im Körper der bald zu gründenden DDR ein Störfaktor sein würde, - der voraussichtlich peinigende Splitter im Fleisch des Ostens. Dem galt es aus kommunistischer Sicht vorzubeugen.



Das geteilte Deutschland zwischen 1945 und 89. Inmitten des roten Ostens lag Westberlin. In den drei Westsektoren gab es zu dieser Zeit nur 12 000 Soldaten insgesamt. Davon waren etwa die    Hälfte US-amerikanische Militärs. Denen gegen-über standen rund 200 000 sowjetische Truppen die Berlin umrundeten und weitere 180 000 auf ostdeutschen Boden mit 7 500 Panzern und 800 Bombern einschließlich Jagdflugzeugen. Das US-Establishment wurde damals auch von Historikern darauf hingewiesen, dass die III. Internationale bzw. die Komintern zwar am 15. Mai 1943 durch Stalin offiziell aufgelöst wurde, (auch um die Sorgen der Alliierten (USA und Großbritannien) zu dämpfen: Russland suche die Weltherrschaft auf ihre Kosten - um deren massiven Waffen- und Lebensmittelzüge nicht zu beeinträchtigen. Aber das Ziel, das die Kremlunterstützer die „Weltrevolution“ nannten, hätten sie nie aufgegeben. Die von Karl Marx ausgegebene Parole: „Proletarier vereinigt euch“ wirke fort, und es käme hinzu, dass der Panslawismus nicht tot sei.


Prof. Beier-Red und andere kommunistische Zeichner, stellten damals mehrere Karikaturen her, die dazu passten, einige die spaßig aussahen und todernst gemeint waren: Genosse Lenin fegt seine „Klassenfeinde“ vom Erdball.


Das Kalkül des Kremls, soweit es Berlin betraf war für jedermann durchschaubar:  Wenn 2 Millionen Menschen nach Brot rufen, das Westberlin nicht aus eigenen Möglichkeiten zur Verfügung stellen kann, dann spätestens, muss die DDR einspringen und die Versorgungslücke schließen. Damit und danach gewinnen die Roten zunehmend an Einfluss.

Der US-Militärgouverneur Lucius D. Clay agierte nicht kopflos wütend, sondern entschlossen und angemessen klug. „Er initiierte umgehend eine Luftbrücke, „da eine militärische Durchbrechung der Blockade zu riskant war.“ 

Diese Variante erschrak die Ostplaner. Für sie war es unvorstellbar, dass der weite „Westen“ Milliarden Dollar opfern könnte, um ihre ohnehin kostspielige Position zu halten. Und doch war er so. Eingeflogen werden mussten Nahrungsmittel, Brennstoffe, Maschinen und anderes. Welche Logistik, im Minutentakt mussten Flugzeuge landen, entladen werden um wieder zu starten.

Und es gab zuvor einen zweiten Punkt des russischen Pokers: Noch war die Stimmung gegenüber den Besatzermächten in Ost und West nicht gut. Noch lagen, zu dieser Zeit, auch in Berlin, große Stadtteile in Trümmern. Noch lebte in den Köpfen das Urteil „Amerika samt England sind Feinde“.  Sie haben nicht nur diese Stadt zerstört. 

Es war Gail Halvorsen ein Mitglied der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, der mittels einer umgesetzten guten Idee, einen entscheidenden Anteil zur Verbesserung des Verhältnisses beitragen sollte. Er „bombardierte“ nun, 1948, die Stadt mit Süßigkeiten.  Candybomber wurde er genannt. An kleinen Faltschirmen befestigt hingen Schokoladen.



Oft sind es nur scheinbare „Kleinigkeiten“ die das  Gute bewirken. 

Berlin setzte Gail Halvorsen ein Denkmal. Alta, seine Ehefrau und er dienten von 1986 bis 1987 als Missionare der HLT-Kirche in London, England, und erneut von 1995 bis 1997 in St. Petersburg, Russland. Er verstarb 101-jährig.


Das Ringen um die weltweite Vormacht ging fort, Woche für Woche. Weltweit zischte es anti-amerikanisch:

 Im September berichte der Spiegel 9-1948: „Das russisch besetzte Nordkorea wurde zur »Volksrepublik« ausgerufen. Mit eigener Verfassung, einem 200 000-Mann-Heer und Hammer und Sichel als Hoheitszeichen. Die politische Taufe des längst geborenen Bankerts Nordkorea ist ein erstes offenes „Gardez“ (ein Ausdruck der im Schach verwandt wird) der Russen an die UNO. In Moskau waren die Alliierten übereingekommen, nur eine gemeinsame Regierung für das russischbesetzte Nordkorea und das amerikanische Südgebiet zuzulassen. Einer UNO-Kommission, die dazu freie Wahlen durchführen sollte, wurde die Einreise in die russische Zone verboten… Die neugebackene Volksarmee Nordkoreas marschierte im Paradeschritt durch die ebenfalls neu gebackene Küstenhauptstadt Gensan. Über hundert russische Offiziere auf der Ehrentribüne salutierten. Auch zwei amerikanische Verbindungsoffiziere waren gekommen. Sie bereuten es bald. Eine aufgeputschte Menge riss ihnen die Uniformen vom Leibe und prügelte auf sie los. Die Russen salutierten ungerührt weiter. Der US-Oberbefehlshaber in Korea, General John Hodge, protestierte bei seinem russischen Kollegen…“

 Ende Teil 1

 

 

 

 

 

 

Samstag, 10. Januar 2026

Ein Brief mit Anfrage an Domradio

 Ich las gerade eine Bewertung unserer Kirche durch Domradio. Mir schien es wäre gut, um weitere Missverständnisse auszuräumen eine bedeutende Frage zu stellen. Hier ist meine Anfrage, die ich soeben als e-Mail an den Autor sandte:

Lieber Herr Neff,
Ich bin bewusst Mitglied der Kirche Jesu Christi seit meinem 16, Lebensjahre und blicke als nun 95-jähriger Kritiker auf die positiven Änderungen der römisch-katholischen Kirche zurück, insbesondere die seit dem Vatikanum II.
Ich zitiere Sie, Herr Neff:
"Neben der Bibel haben die Mormonen das Buch Mormon und andere Offenbarungsschriften. Darauf gründen sie ihren Glauben und ihre Lebenspraxis. Und das unterscheidet sie deutlich von den Kirchen in der Ökumene. Diese Schriften enthalten Vorstellungen, die den anderen Kirchen fremd sind. Dazugehört die Ablehnung der Trinität. Die "Kirche Jesu Christi der Heiligender Letzten Tage" sieht Gottvater, Jesus und den Heiligen Geist als dreigetrennte göttliche Personen, die zwar zusammengehören, aber unabhängig voneinander existieren." Zitatende
Ich habe mit Bezug zu Ihrem Statement vom 29.09.2025 unter dem Titel: „Sind Mormonen Christen?“ im Kern lediglich eine Frage, und erbitte eine Antwort von Ihnen, möchte aber zuerst feststellen, dass ich Ihren Artikel als gelungen betrachte.
Warum sollen Mitglieder meiner Kirche den „katholischen Glauben“ höherwertig schätzen, als die "christliche Wahrheit?“
Bezug: Das Athanasianum : dort heißt es:
„…wir sind gezwungen, in christlicher Wahrheit jede einzelne Person für sich als Gott und als Herrn zu bekennen!“ 19. Zeile
Doch „der katholische Glaube verbietet uns, von drei Göttern oder Herren zu sprechen.“ Ebenfalls 19. Zeile
Freundliche Grüße
Gerd Skibbe
Bild im griechischen Kloster Meteoron:



Hintergrund: die Hagia Sophia. 
325 wurde Arius verworfen, - symbolisch wird er unter die Füße des Kaisers Konstantin getreten -weil er "mormonisch" glaubte, dass Vater und Sohn Jesus Christus zwei getrennte Personen sind. 337, also 12 Jahre später will Komstantin ihn wieder mit der Kirche versöhnen. Das ist ebenso wahr wie weithin unbekannt

Mittwoch, 7. Januar 2026

Das Gute, das allen Menschen dienende wird siegen...

 Wie sehr uns doch, trotz aller Sorgen um die Folgen der Weltpolitik, die Erinnerungen an glückliche Tage erbauen können!


Das Gute will in wachsender Weisheit gegen Eigensucht und rücksichtslosem Vormachtstreben verteidigt werden, und sei ein Beitrag dazu noch so klein, er ist unverzichtbar. Es ist auch das Streben nach der großen Wahrheit, die alleine zu echtem Frieden führen kann.

Im Kontext dazu, nagt an unserem inneren Frieden, mitunter das Bewusstsein: Das und das hättest du besser machen können.
Ich habe oft versagt, und das grämt mich. Beispielsweise war ich zu selten in der Lage in friedenstiftenden Evangeliums-Gesprächen stärker gewinnend zu argumentieren.
Ich hätte das, was ich heute sehe, schon viel eher wissen und tun können.
Unsere blutjungen Missionare machen es besser, wenn sie Nichtmitgliedern nahelegen., dass ihre, Gott und seine Lehren betreffenden Fragen am klarsten durch Gebet um Weisheit beantwortet werden können.
In diesem Zusammenhang erinnere ich mich gerne an Max Ahlwardt, Demmin. Er war in seinen besten Mannesjahren Entertainer, Obermeister in einer Berliner Groß-Polsterei, und bald Besitzer von drei Häusern, ein Tausendsassa der weltlich daher lebte, bis ihn sein Freund, ein Mitglied unserer Kirche, Karl Vonthien – damals Zweigpräsident im nahen Neubrandenburg – überraschte: „Ich fand die Wahrheit! Aber wenn du nicht um Licht betest, wirst du das nie erkennen.“
Max ließ sich um 1928 taufen. Mit ihm wuchs zu Demmin, in Mecklenburg-Vorpommern, eine schöne Gemeinde heran, die er bald leitete. Viele Jahre lang, immer wenn ich, nach 1947, seine Gemeinde besuchte, bewunderte ich die Überzeugungskraft dieses Mannes und seine lebhaften, nie übertriebenen Predigten. Ich sah damals, wenige Monate nach Kriegsende, sein Haus, seine Bienenstöcke und mehr verwundert. Denn 1945 hatten Angehörige der roten Siegermacht auch Demmin an vielen Stellen in Brand gesetzt, und nun starrten uns weithin rabenschwarze ehemalige Hauswände an. So verlor auch Max Ahlwardt seine Häuser und sein Möbelgeschäft. Er hat nicht lange gejammert, sondern die Ziegel seiner Ruinen saubergeklopft und sie per Schubkarre ein paar hundert Meter zu seinem Garten gefahren. Die Stadtverwaltung ließ ihn angesichts des allgemeinen Wohnungsmangels gewähren. Und wenige Wochen später zog er in sein doppelstöckiges Haus ein, Wohnzimmer, geräumiges Schlafzimmer, Küche usw.
Alle hungerten nach dem Krieg. Aber Max, und nicht wenige andere, litten dank seines Wirkens, nicht wirklich, zumal das Wohlfahrtsprogramm unserer Kirche, bald Weizen und mehr - dank dem energischen Handeln Ezra T. Benson - rechtzeitig verteilte. Ahlwardts etwa 1 000 qm großer Garten hatte reiche Obstbaum-Bestände auf fruchtbarem Schwarz-Erdboden. Er trug Mengen an Früchten, die kein Geschäft der nächsten knapp zehn Jahre in Ostdeutschland anbieten konnte, wie Erdbeeren, Kirschen usw. Bruder Ahlwardt hielt zudem eine ganze Gänseschar, und prachtvolle Pfauen.
Er erwärmte mein Herz immer wieder, bis er starb. Seinen Sarg, der im Obergeschoß stand, sah ich bereits 20 Jahre vor seinem Lebensende, als er noch rüstig umher wirbelte. Ich wollte wissen, warum er sich schon in relativ jungen Jahren seinen Sarg angeschafft hätte. Er schmunzelte und sagte: „So billig hätte ich nie wieder einen bekommen und dann liegen da meine Äpfel drin, die sind frisch bis zur nächsten Ernte.“ Über dem Sarg hing aufgereiht geräucherter Schinken und Speck. „Na ja,“ erklärte er mir, „ich habe die Prüfung als Fleischbeschauer gemacht, weil ich ein Mikroskop besaß. Die Bauern, die „schwarz schlachteten“ wollten doch sicher sein, wegen der Trichinen und so. Ich habe ihnen dann gesagt, seid nicht so geizig, Geld will ich nicht.“ Weil er nun hinlänglich über das knappste aller Lebensmittel verfügte, besaß er damit ein Tauschmittel und konnte bereits 1946 ein (gebrauchtes) Motorrad erwerben.
Ich musste die Rede zu seinem Lebensende halten. Und wie ich staunte! Es floss von meinen Lippen, als würde er selbst und nicht ich, der Trauergemeinde erklären, warum er ein Mitglied der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage wurde und bis zum letzten Atemzug aktiv blieb. Selbst die Nichtmitglieder erfreuten sich des Geistes, den Max liebte und mutig verbreitete. Danach musste ich zurückdenken, wie wir gemeinsam, mehr als zehn Jahre zuvor, den Temel zu Zollikofen, Schweiz besuchten.

Dienstag, 6. Januar 2026

Der Tag wird kommen!

 Gerade eben fielen mir zwei Kopien aus meinen umfangreichen Unterlagen in die Hand, die ich für bedeutend halte, weil sie in Begleitung hunderter anderer Belege ebenfalls beweisen, dass der sogenannte "Mormonismus" ur-apostolischen Ursprungs ist. Das bedeutet die  Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage ist, wenn auch in neuem Gewand, die durch göttliche Weisung restaurierte, vom Mainstream zerstörte Urkirche.

1.- Ein Auszug aus „Zeitbilder aus der Kirchengeschichte“ von Pastor Ernst F. Klein (erhältlich bei Amazon)



Der römische Kaiser Domitian (Regent von 81-96, Bruder des Titus der im Jahr 70 Jerusalems Tempel zerstörte) hörte, dass Christus zum zweiten Mal erscheinen wird. „Das fürchtete er, wie einst Herodes.“
Domitian ließ nachforschen ob da noch Verwandte von Jesus lebten. Zwei Männer wurden gefunden und vom Kaiser verhört: „Auf die Frage nach Christus und seinem Reich, wie und in welcher Gestalt er kommt, gaben sie zur Antwort: Christi Reich ist nicht weltlich oder irdisch. Es ist vom Himmel und aus der Geisterwelt, es wird am Ende der Tage erscheinen. Dann wird er in Herrlichkeit erscheinen, zu richten Lebendige und Tote, dann wird er jedem vergelten nach seinem Tun.“ Auf diese Auskunft hin tat ihnen Domitian nichts zuleide, er ließ sie laufen und verordnete, dass die Verfolgung der Kirche eingestellt werde… beide Männer wurden Bischöfe und „lebten in Frieden bis in die Tage Trajans.“  Siehe "Zeitbilder...
2.- Dokument: Auszüge aus “ Johann Joseph Ignaz von Döllingers „Sektengeschichte des Mittelalters“, 1890


         
                   
J. J. I.von Döllinger (1799-1890)  deutscher katholischer Theologe und Kirchenhistoriker der sich scharf gegen das kathlische Dogma von der „Unfehlbarkeit des Pasttums“ aussprach

„…die Katharer am Niederrhein glaubten ihre Lehren stammten aus den Zeiten der Apostel...
Ich, Gerd, sehe, wie im Folgenden belegt wird deutlich eine Querverbindung der Katharer bzw. Albigenser) zu den arianischen Goten Italiens, die unbezweifelbar echte Tempelelemente besaßen, die aus der Zeit Adams stammten, die von Abraham den Hohepriestern Ägyptens vermittelt wurden. Siehe Champdor, „Das ägyptische Totenbuch“ (ebenfalls erhältlich über Amazon).
Der Reigen der Übereinstimmungen setzt sich fort. Jeder Insider kann erkennen, dass Joseph Smith göttlich inspiriert wurde. I. von Döllinger weist nämlich darauf hin, dass
„Der Versucher der Eva ihr nicht in Gestalt einer Schlange erschien, sondern in der eines schönen Jünglings...
Um uns Engelseelen zur Erkenntnis unserer höheren Abkunft zu bringen und ihnen die Mittel der Befreiung (Erlösung) aus der Gewalt des Bösen und der Rückkehr in ihre himmlische Heimat zu offenbaren. Deshalb stieg das vollkommenste Geschöpf des gerechten Vaters, der Engel Christus auf die Erde herab... Luzifer, eines der vollkommensten Geschöpfe, erzeugte zuerst durch einen freien Akt seines Willens, das Böse ... ihn ergriff die Begierde zu herrschen und diese Begierde ist die Wurzel alles Bösen... er verführte eine große Anzahl von Engeln...“ soweit das Zitat
Katharer (die Reinen von griechisch katharos… Ketzer) berichteten, gemäß den Forschungsresultaten von Döllinger u.a. „ dass die Vollkommenen unter ihnen mit dem Gewand der Geweihten „eingekleidet“ wurden, und einen neuen Namen erhielten…“


Da sind andere Lehren der Katharer, die sich, zu unserem positiven erstaunen, gegen die nicänische Behauptung von der Trinität Gottes richteten: „Jesus wurde als Geschöpf Gottes betrachtet: Das Einssein der 3 (göttlichen) Personen bezogen sie auf die Einheit ihres Willens“. Siehe S 225“ Johann Joseph Ignaz von Döllinger „Sektengeschichte…“
Das ist „Mormonismus pur!
J.J.I. von Döllinger wies darauf hin, dass die Katharer von den Bogumilen abstammten, wie diese höchstwahrscheinlich von den Aposteln. 
Katharer lehnten es, wie die Mitglieder der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage strikt ab, das Kreuz als christliches Element zu verehren.
Sie argumentierten: "Welcher Mensch würde, wenn sein Vater an einem Galgen aufgehängt worden wäre, deshalb den Galgen ehren?" von Döllinger, Sektengeschichte S.196
Sie glaubten an Präexistenz, wörtlich: „Niemand steigt auf in den Himmel, als derjenige der vom Himmel herabstieg.“ Siehe ebenfalls von Döllinger