Der Vers 18, des 16. Mt. Kapitels wurde nicht
nur von Euch, sondern von Abermillionen Geistlichen und Gläubigen aus dem
Zusammenhang gezogen. Die isolierte Betrachtung, ist nicht ganz ehrlich. Sie weist
auf katholische Deutung.
Diese jedoch ist, wie im Folgenden dargelegt, reine Spekulation.
Der Vers wurde von dem höchst fragwürdigen „Papst“
Damasus von Rom (305-384) entdeckt und herausgestellt. Peter
de Rosa „Gottes erste Diener“
Der Satz lautet:
„Ich aber sage dir:
Du bist Petrus, und auf diesen Felsen werde ich meine Gemeinde bauen, und die
Pforten der Unterwelt werden sie nicht überwältigen.“
Im Petersdom steht dieser Vers in
großen goldenen Buchstaben unter der Kuppel.
„TV ES
PETRVS ET SVPER HANC PETRAM AEDIFICABO ECCLESIAM MEAM ET PORTAE INFERI NON
PRAEVALEBO ADVERSVS EAM“.
Mit dieser Aussage wollte der Millionär Damasus sicherstellen,
dass seine eigene Legitimation auf Petrus zurückgeht, und da er als orthodoxer
römischer Bischof amtierte, sei er Papst von Gottes Gnaden und somit berechtigt
diejenigen umzubringen die die nicht nicänisch glauben.
Gesagt, getan.
Am frühen Morgen
des 26. Oktober des Jahres 366 rückte „(um) acht Uhr morgens, rückte Damasus
mit seinem gottlosen Anhang heran – an die Basilika Liberii
- ... mit (dem) gesamten Klerus, alle mit Beilen, Schwertern
und Knitteln bewaffnet... während kein einziger Damasianer fällt erliegen 160
Ursinaner dem Angriff…“ Martin Rade lic. Theol. „Damasus, Bischof
von Rom“, 1882
Natürlich wurde er von der Anklage auf Mord
freigesprochen. Seit eh und je gibt es jene Juristen, die für gute
Entschädigung selbst einen Engel verurteilen, oder einem Teufel einen
Freifahrtschein ins Himmelreich verschaffen würden, wenn das möglich wäre.
Jesaja war nicht der erste Prophet, der das beklagte und scharf verurteilte: „Wehe euch, die
ihr den Ungerechten aufgrund von Geschenken das Recht zuerkennt, und reißt dem
Gerechten die Gerechtigkeit weg.“ Kap 5
Wie schon erwähnt, Damasus galt als der reichste Mann
Roms, seiner Zeit. Martin Rade zitiert Hieronymus: „jener Heide
Prätextat, der im Jahre 367 so energisch wider die Ursinianer einschritt,
pflegte scherzend zu Damasus zu sagen: „Macht mich zum Bischof
der Stadt Rom und ich will sofort Christ werden!... Noch war ja das ambrosianische Gesetz
zum Glaubenszwang nicht verabschiedet worden, noch durfte ein
römisch-heidnischer Präfekt so spotten ohne Gefahr für sein Leben befürchten zu
müssen. Zwanzig Jahre später hätte er das nicht mehr gewagt.
„...Im Munde des
Prätextatus war das ein sehr bezeichnendes Wort, denn er war der erste und
reichste Senator und seine Jahreseinkünfte betrugen mindestens eine Million 152
000 Thaler unseres Geldes ... Und ich leugne nicht, wenn ich den Pomp der
städtischen Verhältnisse ins Auge fasse, dass hiernach (d. i. nach der
römischen Bischofswürde) gierige Männer mit aller Anspannung ihrer Kräfte um
die Erlangung des Ersehnten ringen müssen. Denn wenn sie ans Ziel gelangt sind,
kann es ihnen gar nicht fehlen, dass sie durch die Geschenke der Frauen zu
reichen Leuten werden, mit prächtigen Kleidern angetan in Kutschen fahren und
so verschwenderische Gastmähler anrichten, dass ihre Diners es selbst der
königlichen Tafel zuvortun." Martin Rade lic. Theol. „Damasus, Bischof von
Rom“ im Jahr 1882, Mohr-Siebeck Verlag
Das
"Ökumenische Heiligenlexikon" schreibt:
Nach Liberius' Tod wurde Damasus I. 366 zu dessen
Nachfolger gewählt; eine Minderheit hatte schon zuvor aber Ursinus gewählt.
Kämpfe und blutige Auseinandersetzungen folgten - zuletzt in der Basilika
Liberii mit mehr als 100 Toten; die Unruhen nahmen erst nach zwei Jahren durch
das Eingreifen des Kaisers ein Ende, Ursinus musste weichen. Die Gegner machten
Damasus aber lange noch das Leben schwer; 377 wurde er des Mordes
bezichtigt, eine von ihm einberufene Synode sprach ihn aber
frei."
Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus!, sagt Shakespeare. Treffender: Mit Geld
kannst du alles kaufen.
Senator und Stadtpräfekt Prätextat stand jedenfalls,
solange es um die Vernichtung der römischen Arianer ging, an seiner Seite.
Das ist bekannt. Dennoch dachten die Verfemten und nun Verfolgten – als
arianische Christen - über ihr Verhältnis zu Licht und Weisheit
nach. Sie beteten im Namen Christi den Vater an, wie Paulus sie gelehrt hatte. Das
war ihr Fehler. Sie beharrten dennoch: „…sagt dank Gott, dem Vater, allezeit für
alles, im Namen unseres Herrn Jesus Christus.“ Epheser 5:17-20
Überhaupt, „… Die Idee, dass
Petrus in Rom war, ist eine aus dem zweiten Jahrhundert stammende
Vorstellung, die im vierten Jahrhundert populär wurde, nachdem
Konstantin das Christentum zur offiziellen Staatsreligion des Römischen Reichs
erklärt hatte. Die Gelehrten Duffy und Küng zeigen auf, wie die Bischöfe
von Rom eine gemeinsame Anstrengung unternommen haben, um
die Vorherrschaft über andere Kirchen zu erringen, indem sie eine
Reihe von Behauptungen aufstellten. Irenäus von Lyon stellte eine
Liste zusammen, die angeblich die Leiter der römischen Kirche bis zurück zu
Petrus und Paulus zurückverfolgte.
Dr. Küng erklärt:
"Bischöfe der Katholischen Kirche sind (wie die der Anglikanischen und der
Orthodoxen Kirchen) daran interessiert, sich selbst als ‚Nachfolger
der Apostel' zu bezeichnen… [doch]… es kann nicht bestätigt werden, dass die
Bischöfe im direkten und ausschließlichen Sinn ‚Nachfolger der Apostel'
sind… die früheste Liste von Bischöfen (von Irenäus zusammengestellt)… ist
eine Fälschung aus dem zweiten Jahrhundert" Küng, Seiten
30-31. Douglas S. Winnail „PÄPSTLICHE VORHERRSCHAFT?“, 2009
Nur das Teilzitat:
„Du bist Petrus, und auf diesen Felsen werde ich meine Gemeinde bauen“ verführt zu gewagten Theorien, der
oberflächliche Leser schlussfolgert, wenn Petrus das Fundament der Kirche ist, dann halten alle katholischen
Denominationen – bei allen kleineren Differenzen - die Schlüssel zum
Himmelreich.
Daraus folgt: Die jeweiligen „Päpste“ und Patriarchen
stehen in apostolischer Sukzession. Sie sind im Besitz derselben Rechte die
Petrus übertragen wurden.
Aber, wie sieht es mit den damit verbundenen Pflichten
aus? Es gilt gemäß Naturrecht, dass Legitimationen
bei Missbrauch erlöschen. Die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage
lehrt urchristlich:
“Die Rechte des
Priestertums sind untrennbar mit den Himmelskräften verbunden und können nur
nach den Grundsätzen der Rechtschaffenheit beherrscht und gebraucht
werden….doch wenn wir versuchen unsere Sünden zu verdecken oder unseren Stolz
und eitlen Ehrgeiz zu befriedigen, oder wenn wir auch nur im geringsten Maß von
Unrecht irgendwelche Gewalt, Herrschaft oder Nötigung auf die Seele der
Menschenkinder ausüben – siehe dann ziehen sich die Himmel zurück, der Geist
des Herrn ist betrübt, und wenn er weggenommen wird, dann ist es mit dem
Priestertum oder der Vollmacht des Betreffenden zu Ende...“ Lehre und Bündnisse
121 : 34-37
Nun zum Kontext.
„Jesus kam in die
Gegend von Cäsarea Philippi und fragte seine Jünger und sprach: Wer sagen die
Leute, dass der Menschensohn sei? … Er sprach zu ihnen: Wer sagt denn ihr, dass
ich sei? Da antwortete Simon Petrus und sprach: Du bist der Christus, des
lebendigen Gottes Sohn! Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Selig
bist du, Simon, Jonas Sohn; denn Fleisch und Blut
haben dir das nicht offenbart, sondern mein Vater im Himmel. Und ich sage dir
auch: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde bauen, und
die Pforten der Hölle sollen sie nicht überwältigen… Da gebot er den Jüngern,
niemandem zu sagen, dass er der Christus sei…“
Offenbarung ist das große Wort der Bibel. Hätte der
präexistente Jesus, - der einmalige „ICH BIN“, - sich nicht seit Urzeiten in der
Geschichte offenbart, wir könnten nur Vermutungen anstellen. Er war es der zu
Moses Zeiten den aus Ägypten fliehenden Israeliten während des Auszugs aus
Ägypten Tags in einer Wolken- und nachts in einer Feuersäule begleitete.
Paulus schreibt wörtlich: „… und alle (wurden)
auf Mose getauft mit der Wolke und dem Meer und haben alle einerlei geistliche
Speise gegessen und haben alle einerlei geistlichen Tränke getrunken; sie
tranken aber vom geistlichen Felsen, der mitfolgte, welcher war
Christus.“ 1. Korinther 10,1-4
Christus ist und
bleibt der Felsen. Er bestimmt die Richtung.
„Auf diesen Felsen –
mittels Offenbarung - will ich meine Kirche
errichten…“ die
fortlaufende Verbindung der Hirten der Kirche mit IHM, Gott, erfolgt so. Dann,
wenn die Häupter IHM gehorchen, ist die Kirche sicher. Darauf „will
ich meine Gemeinde bauen, und die Pforten der Hölle sollen sie nicht
überwältigen…?“
Allein die nächsten 20, 25 Jahre nach Christi frühem Tod
wurde das Prinzip überzeugend sichtbar gelebt: Da Petrus sich, nach Christi
Himmelfahrt, auf sich selbst gestellt war, hielt er nun erst recht innerlich
die Verbindung. Er bedurfte sehr bald einer deutlichen Antwort von Jesus als der
Nichtjude Cornelius, wahrscheinlich geführt durch die Macht des Heiligen
Geistes, bei Petrus um seine Taufe anfragen wollte …
Bevor die von Cornelius gesandten Boten Petrus sahen,
empfing er mittels Offenbarung eine Weisung durch die Vision von den reinen und
den unreinen Tieren. So lernte das damalige Haupt der Kirche; Die Heiden sind vor
Gott nicht länger unrein.
Das bestätigte den Grund für die künftige Heidenmission,
obwohl mit Mt 28: 19 bereits die Verkündung des Evangeliums unter alle
Völker als Jesusgebot festgeschrieben worden war.
Auch Paulus
wurde vielerlei offenbart. Jesus war nicht tot.
ER ist mehr als 500 Brüdern auf einmal erschienen, „von denen die
meisten noch leben, etliche aber auch entschlafen sind. Danach erschien er dem
Jakobus, hierauf sämtlichen Aposteln. Zuletzt aber von allen erschien er auch
mir, der ich gleichsam eine unzeitige Geburt bin. Denn ich bin der geringste
von den Aposteln…“ 1. Kor. 15
Das korrespondiert mit zahlreichen Zeugnissen der
Heiligen Schrift des Alten Testaments. Die Katholischen Kirchen leugnen indessen
allesamt, die Notwendigkeit fortlaufender und gegenwärtiger Offenbarungen für
das Wachstum und Verbleiben der Kirche im Geist der Wahrheit und der Toleranz.
Der letzte katholische Katechismus von 1997 beteuert
sogar: „… es ist keine neue öffentliche Offenbarung mehr zu erwarten
vor der glorreichen Erscheinung unseres Herrn Jesus Christus" (DV 4).
Diese Haltung weist auf Kaiser Konstantin: "In den
Spekulationen Konstantins nach denen Gottes natürliche Offenbarung
vollkommene Erkenntnis vermittelt, besteht eigentlich kein Bedürfnis nach der
übernatürlichen Offenbarung." Prof. Dr. Heinz Kraft
Habilitationsschrift "Konstantins religiöse Entwicklung"
In und nach Nicäa 325, galt obenan was Konstantin
meinte und wünschte. Er bestimmte Kurs und die Künftige Aufgabe der Kirche. Er
machte die bis dahin souveräne Urkirche zur Dienerin des Staates. Damit degradierte
er sie. Er kaufte die Kirche, indem er die Bischöfe steuerfrei stellte. Von da
an „bestiegen“ die bereits zuvor angekündigten Wölfe die Bischofsstühle. Von da
an bereicherten sich die Hirten. Sie weideten sich selbst. Wir wissen, dass
Bischof Hippolyt von Rom die Mitglieder einer Nachbargemeinde tadelte, weil sie
ihrem Bischof für seine Fürsorge mit einer „Entschädigung“ belohnte. Es war
selbstverständlich, dass niemand Geld für den kirchlichen Dienst an den
Mitmenschen erhielt.
Wörtlich: „Um 220 tadelte Hippolyt
die „schismatische“ Gemeinde der Theodotianer in Rom die ihrem Bischof ein
monatliches Gehalt zahlte. Das sei eine gräuliche Neuerung.” Jungklaus, Full
Text of: „Die Gemeinde Hippolyts dargestellt nach seiner Kirchenordnung“
Wohin das föhren sollte? Im Fall des römischen Bischofs Damasus. Wurde es
offensichtlich: Er fuhr mit einer goldenen Kutsche durch das ohnehin protzende
Rom. Und was sagte Gott Jesus Christus dazu? Brav, brav?
„Niemand kann zwei
Herren dienen: Entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er
wird an dem einen hängen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen
und dem Mammon.““ Mt. 6:24
Der präexistente Jesus legte fest: “Und
des Herrn Wort geschah zu mir: Du Menschenkind, weissage gegen
die Hirten Israels, weissage und sprich zu ihnen: So spricht Gott
der Herr: Wehe den Hirten Israels, die sich selbst weiden! Sollen die Hirten
nicht die Herde weiden? Aber ihr esst das Fett und kleidet euch mit der
Wolle und schlachtet das Gemästete, aber die Schafe wollt ihr nicht
weiden. Das Schwache stärkt ihr nicht, und das Kranke heilt ihr nicht, das
Verwundete verbindet ihr nicht, das Verirrte holt ihr nicht zurück, und das
Verlorene sucht ihr nicht; das Starke aber tretet ihr nieder mit Gewalt.“ Hesekiel 34
Nach Nicäa 325 regierte das Geld und der Hass des
Vormachtstrebens die Kirche. Das zerstörte die direkte Verbindung zu Gott.
Gewalt wurde überall gepredigt. Nach 325 inspirierte ein Kaiser die Kirche. Er
selbst hatte damit begonnen. Ich erinnere an diese Tatsache: „Seitens des
Kaisers Konstantin wurde mit Drohungen und Ankündigung von Repressalien
gearbeitet. Jeder Bischof wird einzeln vorgenommen. Ihm wird das Bekenntnis
(das Nicänum) vorgelegt und er wird zugleich vor die Alternative gestellt,
entweder zu unterschreiben oder in die Verbannung zu gehen...“ Rudolf Leeb
„Konstantin und Christus“ – die Verchristlichung der imperialen Repräsentation,
Walter de Gruyter, 1992
Das Christen (nach Mt. 5: 5 u 6) nicht erlaubte,
Vormachtdenken war normaler Alltag in der ehemaligen Kirche Christi: „(Papst) Formosus
(891-896) krönte den Herzog von Spoleto, Guido, zum Kaiser. 893 wurde Formosus
gezwungen, auch Arnulf zum Kaiser zu krönen. Von da an herrschte in Rom
ständiger Bürgerkrieg… Es waren nur mehr Raufhändel der römischen Familien, die
ihre Mitglieder ihrer Familien zu Päpsten zu machen und die von anderen
Familien aufgestellten Päpste zu stürzen suchten. Die Verwirrung war so groß,
dass wir von manchem dieser Päpste, die oft nur Wochen oder Tage im Amt waren,
nur die Namen wissen und nicht einmal immer feststellen können, ob sie
rechtmäßige Päpste waren…“ „Geschichte der katholischen Kirche bis 1740“
Das Liebesgebot Christi – die unentwegte Pflicht
tolerant zu sein - war und bleibt jedoch als eine der Voraussetzungen für das
Recht christlich zu amtieren.
Papst Gregor I. hegte mehrere Ideen, die dem
ursprünglichen Evangelium völlig fremd waren: So gab er 599, entgegen
der Basislehre der Urkirche von der Unantastbarkeit der Würde des Menschen die
Weisung, die Nichtchristen Sardiniens per Polizeiknüppel zu bekehren:
„Wenn ihr
feststellt, dass sie nicht gewillt sind, ihr Verhalten zu ändern, so befehlen
wir, dass ihr sie mit größtem Eifer verfolgt. Sind sie unfrei, so züchtigt sie
mit Prügeln und Folter, um sie zur Besserung zu zwingen. Sind sie aber freie
Menschen, so sollen sie durch strengste Kerkerhaft zur Einsicht gebracht
werden, wie es angemessen ist, damit jene, die sich weigern, die Worte der
Erlösung anzunehmen, welche sie aus den Gefahren des Todes erretten können,
durch körperliche Qual dem erwünschten gesunden Glauben zugeführt
werden.“ Gregor: Epist. 9,
204. In: Epistolae (in Quart) 2: Gregorii I papae Registrum
epistolarum. Libri VIII-XIV. Herausgegeben
von Paul Ewald
"Der Erlass
des Lucius III. auf dem sogenannten Konzil von Verona 1184 gebot allen
Machthabern, vor ihren Bischöfen eidlich zu geloben, dass sie die kirchlichen
und weltlichen Gesetze gegen die Ketzerei voll und wirksam durchführen wollten.
Jede Weigerung oder Vernachlässigung sollte mit Exkommunikation, Absetzung und
der Unfähigkeit ein anderes Amt zu bekleiden, bestraft werden... So unternahm
es die Kirche, die weltlichen Herrscher zur Verfolgung zu zwingen… Die nächste
Antwort ... war die Gründung des Predigerordens der Dominikaner um 1216. Als
von Papst Gregor IX. im Jahre 1231 die Inquisition offiziell eingerichtet
wurde, begann endgültig die dunkle Zeit des Terrors. Für Unbußfertige und
Rückfällige wurde der Feuertod als Strafe bestimmt."Henry, Charles Lea „Geschichte
der Inquisition im Mittelalter“
1208 rief Papst
Innozenz III. zum Kreuzzug gegen die Katharer auf.
20 000 Katharer wurden hingemetzelt
"Welt" 21. Juli 2016Der Christenheit hätte es gut getan, statt auf verbrecherische Päpste mit Absolutheitsanspruch zu hören, Gott um Weisheit zu bitten. Jakobus wies mit starken Worten in 1: 5 darauf hin. "Wenn es aber jemandem unter euch an Weisheit mangelt, so bitte er Gott, der jedermann gerne gibt und niemanden schilt, so wird sie ihm gegeben werden."
Jakobus bestätigt lediglich was Jesus in seiner großen
Bergpredigt zum Thema fortlaufende Offenbarung sagte
„Bittet, so wird
euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan. Denn
wer da bittet, der empfängt; und wer da sucht, der findet; und wer da anklopft,
dem wird aufgetan. Welcher ist unter euch Menschen, so ihn sein Sohn bittet ums
Brot, der ihm einen Stein biete? oder, so er ihn bittet um einen Fisch, der ihm
eine Schlange biete? MT. 7: 7-11
Jedes Mitglied der Urkirche bezeugte die Realität der
Wirkung des Heiligen Geistes zur Erlangung einer inneren Bestätigung seines
persönlichen Christseins.
„Wer meine
Gebote hat und hält sie, der ist es, der mich liebt; wer mich aber liebt,
der wird von meinem Vater geliebt werden, und ich werde ihn lieben und mich ihm
offenbaren.“ Jh. 14: 21
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