Sonntag, 16. August 2026

Die unselige, nachnicänische Kirche - Mutter der Sekten (2)

 



                       Mein neuestes Buch: auf Basis von mehreren                                                                       hundert wissenschaftlich belegten Quellen







                                       Die unselige, nachnicänische Kirche

Mutter der Sekten  (2)

 

 

 

 

 

Gerd Skibbe

 

2026






Teil 2 meines Essays 


Seit fast 200 Jahren lehnen evangelikale und katholische  Kirchenautoritäten ab die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage als christlich anzuerkennen.  

Alle mir zur Verfügung stehenden Dokumente bestätigen; der Glaube an den "dreifaltigen" Gott hat biblisch keine Basis. Er ist eine Erfindung Kaiser Konstantins, die zu Nicäa, unterstützt von einer Minderheit der Konzilsteilnahmer als neue Kirchenlehre in die Welt der Religionen gesetzt wurde,,, es sollte besser heißen: Das Nicänum wurde gewaltsam zur Wahrheit erklärt. Hier sind die Gegenbeweise


Nach dem Konzil des Jahres 325 nahmen im Verlaufe der Zeit immer mehr hochrangig fromme Trinitarier den Knüppel in die Hand um ihre Wahrheit durchzusetzen. Diese Strenge schlug den widerstrebenden Konzils-teilnehmern entgegen. Der auf sie einwirkende Druck veranlasste die potentiellen Verweigerer nun, sich ebenfalls ihren eigenen Fragen zu stellen: Lohnt es sich, wegen eines einzigen Buchstabens - des Jota - ins Bleibergwerk, abzuwandern? Doch der konstantinischen Neuerung zuzustimmen verletzte ihr Gewissen.  

Was würden die Mitglieder sowie die Männer der Ältestenkollegien daheim sagen, wenn sie zurückkehrten mit der ihnen auferlegten Pflicht einen nun unvorstellbaren Gott anzubeten?  Und das anstelle der üblichen Anrufung des „himmlischen Vaters“ im Namen Jesu Christi.  Alles andere blieb undenkbar. Sagte die Bibel nicht der Mensch sei das „Ebenbild“ Elohims? 

Aber umgekehrt gefragt: ein „christlicher“ Sol, wie kann das sein? Denn merkwürdig bleibt die Herkunft Sols: „Sol Invictus ist bereits in früheren Zeiten geläufig; Vespasian stellte ihm zu Ehren schon im Jahre 75 eine Kolossalstatue auf, seit Commodus trägt jeder Kaiser den Titel invictus. Ursprünglich vereint Sol Invictus mehr oder weniger die orientalischen Religionen wie den persischen Mithras und den syrischen Baal. Die Wurzel dieses nach Rom exportierten Baal lässt sich zurückverfolgen nach Emesa...“ imperium-romanum.info   

 Nun, wenn man gewisse Experten gut füttert, machen die aus einem Engel des Verderbens einen lieben Gott. Die können das anscheinend Unmögliche, denn „mit Worten lässt sich trefflich streiten, mit Worten ein System bereiten“  Stetes Tropfen höhlt den Stein.  Menschen sind allesamt mehr oder weniger manipulierbar.  Gewiss, in den biblischen Aussagen, treten zwei grundverschiedene Arten vorirdischer, real existierender Geister auf. Ein böser Mächtiger versuchte sogar Jesus. 

War sein Echt-Name Sol invictus? Es gibt nicht wenige Hinweise die das vermuten lassen. Trinitarisch zu glauben bedeutet immer noch, wenigstens indirekt anzuerkennen, dass die im Athanasianum erwähnte „christliche Wahrheit“ geringeren Wert hat, als der katholische Glaube.    

Dieser Denk- und Glaubensrichtung widersetzen sich auch Leo Tolstoi, die Zeugen Jehovas, oder Männer wie Isaak Newton, Thomas Jefferson, Verfasser der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung, und US-Präsident Benjamin Franklin, sowie viele andere und die Mitglieder der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage.  Sich gegen die „nicänisch-orthodoxe“ Lehre zu stellen sei eine Sünde, behaupten die gegenwärtigen gelehrten Trinitarier, deshalb müsse man die „Mormonen“ aus der Kategorie „Christen“ herausziehen um sie in die Schmuddelecke zu schmettern… zu Ehren“ des „Dreifaltigen“. 

Sol könnte es gegeben haben und Gold kann man verunreinigen!  

Doch aus drei unterschiedlichen Christengöttern, die eines Willens und einer Absicht sind, gemeinsam mit Sol, einen Einzigen (Großgott) hervorzuzaubern, ist ein Unding an sich. Das Ganze erinnert an das Märchen „Des Kaisers neue Kleider“. In der Tat, zu Nicäa operierten einige aus purer Angst, einem gnadenlosen Allmächtigen eventuell zu missfallen. Ihnen wurde zugemutet fortan den christus-erniedrigenden Synkretismus zu predigen.

Das Abschlussmahl versetzte schließlich die Bäckergesellen, den oder die Hirten und die kleinen Landwirte denn wohl doch, fast ausnahmslos, in höchstes Entzücken. Sie lagen mit dem weltbedeutendsten Imperator zu Tisch und ließen sich bedienen: „Wünschen die Nobilissimi noch Pfauenzungen? Vielleicht noch etwas griechischen Wein?“ Geschafft! dachten der Imperator und der ehrgeizige Athanasius. Ihr Werk hielten vielleicht zwanzig oder wenig mehr Bischöfe für gelungen, das zeigen gewisse Aussagen. Die Tatsache des Widerstandes vieler veranlasste Hertling S.J. zu der Bemerkung: „...solange freilich Kaiser Konstantin lebte, durfte niemand wagen, gegen das Konzil zu Nicäa und seine Definition aufzutreten...“ „Geschichte der katholischen Kirche bis 1740“ 

Ohne den „Beherrscher des Weltalls“ Konstantin gäbe es das Nicänum nicht.

Welche andere Schlussfolgerung käme sonst noch ernsthaft in Betracht?

Das Umgekehrte wird von sonst versierten Lehrern weiterhin trotzig in Ehren gehalten. Und ohnehin, was soll, mit Blick auf die Heiligen Schriften, am „Origenismus-Arianismus“ wirklich falsch sein? Arianer verehren beide, den Vater und den Sohn, wenn auch die Anbetung des Vaters dem „allein wahren Gott“ gehört: „Vater unser…“. Arianer lebten im Bewusstsein, dass obenan die Gebote Christi erfüllt werden müssen. Sie hegten lediglich ein unterschiedliches Bild von beiden Gottheiten.  Daraus zogen einige die kühnsten und schrecklichsten Schlüsse. Das entlarvt den Trinitarismus. 

In den letzten zwei Jahrhunderten unserer Zeit, leistete die Forschung hinreichend Voraussetzungen zu besserem Verständnis beider Richtungen.

Es ist hoch an der Zeit den Presbyter Arius (260-337) zu rehabilitieren.  

Aber, das würde für die immer noch auf den Trinitarismus Verpflichteten bedeuten, zuzugeben „wir Nicäner irrten“.  Das käme für viele einer Katastrophe gleich. Doch niemand würde lästern, denn Jesus gebot: Richtet nicht!

Wir haben nicht vergessen: Ambrosius von Mailand (339-97), dieser vielen so fromm erscheinende Mann, verbot in seiner Eigenschaft als Trinitarier und Kaiserberater 380 alle Religionen im gesamten römischen Reich, mit Ausnahme seiner eigenen. Und das, nachdem er als Kriegstreiber versagte. Das Imperium Romanum führte gemäß seinem Willen, ab 378, den militärischen Kampf gegen die vor den Hunnen flüchtenden Arianer. Seine Wut richtete sich gegen die bewundernswert toleranten arianischen Ostgoten gnadenlos. 

(Diesem Thema widmet sich dieser Essay wenig später ausführlich)  

Konstantinische Politik

 War Konstantin bereits Jahre vor 325 zur Erkenntnis gekommen, er selbst sei Sol? Er wollte die Reichseinheit, wie Hitler u.a. es später wünschten, auf Basis der Ergebenheit ihrer Armeen und der von ihnen vollzogenen Glaubens- oder Ideologie-Änderungen.  

Zunächst verehrte Konstantin seinen Helfer Sol invictus, als „Höchste Gottheit“. Irgendwann wurde daraus Selbstverherrlichung. Während Hitler die „Vorhersehung“ als „Höchste Gottheit“. pries: „Ich danke dir, mein Herrgott, dass du mich jetzt dorthin gebracht hast, wo ich endlich mein Programm verwirklichen kann!“ Christian Dube „Religiöse Sprache in Reden Adolf Hitlers“

Der hitlersche „Herrgott“ war sein Helfer, er selber entsprach zwar nicht dem „dominus et deus“ der altrömischen Kaiser, aber er hielt sich für den deutschen Messias.  Da gab es eine Beziehungsebene – eben jene Rollen, die Konstantin und der „Führer“ sich als Weltbeglücker anmaßten.

Was dabei herauskam, wissen wir. 1941, als der „Verführer“ Hitler seinen Großplan „Barbarossa“ startete, indem seine waffenstarrenden Divisionen die Sowjetunion verbrecherisch überfielen, hob er, wie zuvor der römische Imperator, die Hände himmelwärts: „dass der Herrgott in diesem Kampf des kommenden Jahres uns nicht verlassen möge, das soll unser Gebet sein.“  So betete Konstantin vor der Schlacht gegen Maxentius von Rom, 312. 

Konstantins Saat trug dann die galligen Früchte der Intoleranz und des Hasses aus Machtsucht und nie endender Gier nach Ruhm.

Bald nach Konstantins Tod machte einer seiner Söhne, Constantius II., der Vielleicht ein Gutmensch sein wollte, die „Rolle rückwärts“. Das sollte, mit der Rimini-Synode 359, gelingen, weil die Mehrheit der Bischöfe seines Reichsteils, wie ihre Amtsvorgänger, treu im Glauben geblieben waren. Die ganze Welt sollte nun wieder einheitlich „arianisch“ werden! Allerdings machte danach dann doch die Ranküne gewisser, vorgeblich "gutherziger" Herren das Rennen, nicht die Bibel, nicht die Vernunft, all das beflügelt vom Unwesen des scheinbar unsterblichen Diakons Athanasius.

Hatten die fast 90 Prozent Konzilsverweigerer zum Zeitpunkt, als sie die kaiserliche Einladung in Händen hielten, geahnt, was Konstantin begehrte?   Immerhin, er wollte der Erlöser der Christen sein. Hatte er doch, als Noch-nicht-Kaiser, miterlebt wie die Christus-Bekenner litten, als Oberkaiser Diokletian christliche Häuser niederreißen ließ. Wie gefasst sie es hinnahmen. Das war auch in seinen Augen Größe. Um 303 war den Jupiterpriestern ein Orakel misslungen. Sie klagten, Schuld seien die Jesusverehrer.  

Immer mehr suchende Menschen glaubten und folgten den zu seinen Zeiten noch ehrenamtlich wirkenden christlichen Priestern und ließen sich taufen. Obwohl noch weit davon entfernt liturgische Kleidung zu tragen, gingen namhafte Christen, bis 303 am Kaiserhof, selbstbewusst ein und aus. Das konnte den paganen Priestern nicht gefallen.  Ihre Gelegenheit kam als Diokletian, dieser auch in Konstantins Augen, abergläubische alte Mann, vor einer Schlacht eine Eingeweideschau anbefohlen hatte: „Die Schau der Haruspices vor Diokletian misslang. Der Priester sagte, die Götter zürnten ihm   wegen der Anwesenheit unheiliger Personen. Damit waren die Christen gemeint. Daraufhin mussten alle Beamten des kaiserlichen Palastes den römischen Göttern opfern, oder sie wurden ausgepeitscht... Auch bei einer Befragung des Apollo-Orakels in Milet antwortete der Gott seinen Priestern, dass die Christen die Beziehung zu den Göttern störten. Daraufhin ließ der Kaiser in Nikomedia eine christliche Kirche niederreißen und deren heilige Bücher verbrennen. In einem Dekret, von 303, ordnete er an, in der ganzen Provinz sollte die Gebetshäuser und Bücher der Christen zerstört werden, die Christen sollten aus allen Ämtern entlassen werden und ihre Privilegien verlieren. Als nun noch im Palast ein Brand ausbrach, wurden die Christen dafür verantwortlich gemacht.“ Anton Grabner, Haider, Johann Maier „Kulturgeschichte des frühen Christentums“ Vandenhoek & Ruprecht 2008 

Da die Christen kontinuierlich an Zahl und wegen ihrer Grundsatztreue an natürlicher Macht zunahmen, riefen sie die Eifersucht der Paganen herauf. Die Wirkkraft der Christen einerseits, und andererseits der geifernde Neid der paganen Priester bildeten einen scharfen Kontrast, was schließlich zu einem schweren Konflikt führen musste. Die Welle der Verfolgung lichtete die Reihen der Treuen. Bis 303 galten die Christen in Diokletians Umgebung als geachtete Persönlichkeiten.

Man hätte es voraussehen können, auch weil sich einige Christen nicht immer zurückhaltend verhielten. Einige prahlten: „nur wir lehren die absolute Wahrheit.“  Sonderbar, nachdem Vatikanum II sich 1965, von der Ära Konstantin distanzierte, blieben von 2498 stimmberechtigten Konzilsteilnehmer rebellische 70 dabei: „nur wir sind im Besitz der absoluten Wahrheit… keine Freiheit für den Irrtum.“  Deshalb lehnte die Piusbruderschaft Religionsfreiheit ab.  



          Schätzungen gehen für die damaligen Zeit von 55 Millionen Menschen im römischen Imperium aus.     

 Laktanz und viele andere bedeutende Christen mussten, vor dem plötzlich wieder einseitig religiös wirkenden Diokletian flüchten.  Konstantin konnte Laktanz damals noch nicht schützen. 

Es gab Aufstände an den Rändern des Reiches. Der Reichs-Finanzexperte Allectus hatte sich 293 selbstherrlich zum Kaiser Englands aufgeworfen.  Damit trennte er England vom römischen Reich. Constantin Chlorus konnte ihn, 296 vernichtend schlagen, zugunsten der Reichseinheit. So weit, so zutreffend. Aber Diokletian könnte argwöhnen, dass auch Konstantin ihm nicht gut gesonnen ist, denn dessen Vater musste Mutter Helena verlassen, um höher in der Reichshierarchie aufzusteigen. Nach der anbefohlenen Hochzeit seines Vaters in Nikomedia im Jahre 292 mit Theodora, wird Konstantin die Mutter getröstet haben. Sicher fühlte Diokletian sich jedenfalls nicht.

Es gab ohnehin einige andere Möchtegern-Usurpatoren.

Kurz vor dem Ableben seines schwerkranken Vaters Constantin Chlorus, verließ Konstantin Nikomedien. Er traf den Vater noch lebend an. Er war damals bereits hochrangiger Offizier, im heutigen Sinn, etwa ein Oberst. Seine blendend auffällige Erscheinung und seine bekannt gewordenen militärischen Erfolge, die er in Ägypten erzielen konnte, wirkten.  Die Legionen des Westens suchten nach einem Mann wie ihn.

19 Jahre vor Nicäa, umgehend, nach dem Tod des Vaters, erhob die West-Armee Konstantin zum Cäsar. So erhielt er jene Position die sein Vater 13 Jahre in der von Diokletian geschaffenen Tetrarchie, eingenommen hatte. Auch die Zukunft wartete auf ihn. Konstantins Charakter wurde durch die Umstände und durch seinen unbändigen Willen bestimmt: Ober-Kaiser Diokletian (250? - 316) trat bereits im Jahr 305 gemeinsam mit Nebenkaiser Maximian zurück. Es gab aber keine Gewissheit für Konstantin dafür, dass beide nicht reuig umkehrten.  Das nagte an ihm, wie sich später zeigen sollte.

Er sah nun die Möglichkeit „Gebieter des Weltalls“ zu werden, zum Greifen nahe.  

 


Bild Numista-Katalog 2026. 

Offizielle Beschreibung der Münze:  Konstantin der Große … Sein Aufstieg zur Macht vollzog sich im Rahmen der Auflösung der römischen Tetrarchie, die Kaiser Diokletian errichtet hatte.“  Konstantin hält auf einer Münze die Weltkugel in seiner Linken. Das Motiv, bei dem Kaiser Konstantin der Große oder der mit ihm gleichgesetzte Sonnengott Sol Invictus eine Weltkugel (Globus) in der linken Hand hält, ist ein zentrales Symbol der römischen Machtdarstellung auf antiken Münzen. 

Es ist Sol, der zeitlose Unbesiegte. Die Strahlenkrone besteht nicht aus den Nägeln des Kreuzes Jesu Christi wie bereits angenommen wurde.  

Athanasius der Grobian, der zu den Hauptschuldigen der Kirchenspaltung zählt, wirbelte umher bis zu seinem Lebensende 373. Er prägte die nächsten Generationen Trinitarier, die selten zum Frieden wirkten. Aber, er war genug Realist um einzusehen, dass er nicht der Erste und Oberste im gesamten Kirchenraum werden kann. Doch, wenigstens wollte er Metropolit und mehr sein, möglichst die Nummer zwei jener Kirche die er mit ins Leben gerufen hatte! Deshalb trachtete er stets nach besten Beziehungen zu Rom.  

Konsequenterweise unterstützten sie sich gegenseitig, Bischof Julius I. ("Papst" von 337-352) und er. Das war das Erfolgsrezept. De facto führte er, Athanasius, die neue Kirche, die sehr bald großen Krieg gegen die "alte" führen wird.  Er anerkannte Julius, - ein wichtiger Schritt zum dauernden Primat Roms - !  „Rom wird zum Sprecher des Abendlandes... Bischof Julius zögert keinen Augenblick, die Besonderheit der Lage zu nutzen... Er hält es für Recht, dass man sich in Fragen, die die Bischöfe betreffen, nach Rom wendet. Aus der Gelegenheit eines ökumenischen Streites sucht Rom für sich die Stellung einer kirchlichen Oberinstanz der Ökumene zu gestalten“ M. Jakobs „Die Reichskirche und ihre Dogmen“, Kl.

Vandenh.-Reihe  

Höchste Instanz zu sein, das sollte erst Damasus von Rom gelingen, mit Unterstützung einer Bande von Mördern, im Jahr 366. Es wird berichtet, dass „eine Anzahl Arianer Roms am frühen Morgen des 26. Oktober des Jahres 366 in ihre kleine Julii-Kapelle gingen (heute: St. Maria in Trastevere)... Deshalb rückte „(um) acht Uhr morgens Damasus mit seinem gottlosen Anhang heran. ... mit (dem) gesamten Klerus, alle mit Beilen, Schwertern und Knitteln bewaffnet…Martin Rade lic. Theol. „Damasus, Bischof von Rom“  

Sie werden doch nicht? Und ob, sie taten es! Schließlich musste aus Damasus Sicht Bischof Ursinus daran gehindert werden Oberhaupt der Kirche zu werden. Mit Knüppeln und Äxten fuhren sie dazwischen: Wer nicht nicänisch glaubte, sei kein Christ! ... und wer anders als nicänisch-trinitarisch glaubt, lebte gefährlich. Damasus Truppe „deckte das Dach der… „Glaubensfeinde“ auf, dann warfen sie Steine auf die „Anders-Christus-Gläubigen“ mit tödlicher Wirkung herunter. Nüchtern resümiert der Chronist: „während kein einziger Damasianer fällt, erliegen 160 Ursinaner.Martin Rade lic. Theol „Damasus, Bischof von Rom“. Nun gab es nur noch Hass, den Damasus entzündet hatte.  Seine Kirche verteidigt Damasus und sein Tun bis heute. (Damasus) musste sich gegen den Minderheitskonkurrenten Ursinus behaupten. Er baute seine Vormachtstellung erfolgreich als Nachfolger Petri aus, indem er die kirchliche Gerichtshoheit im Westen ausübte.“ Text offizielle Papstliste

So wurde Damasus höchster trinitarischer Christ. Er wurde schnell sehr reich. Er überzeugte die vermögenden christlichen Damen ihr Testament zugunsten der Kirche zu schreiben. So erhielt er vielerseits den Titel „Ohrenkitzler der Damen (matronarum auriscalpius). Weil er den Trinitarismus hochleben ließ und finanzielle Vorteile denen gewährte die ihm nicht widersprachen erreichte er zunehmende Unterstützung.

Eben die Kirche des Damasus war die Andere, nicht umgekehrt. Der damalige Präfekt Ambrosius – damals noch kein Christ - beobachtete von Mailand aus, was Damasus trieb. Dessen Politik der Bestimmtheit (bzw. des Diktatorischen) imponierte dem Staatsrechtler, in einer Zeit in der noch nicht entschieden war ob die Arianer oder die Athanasianer das Rennen gewinnen werden. Immerhin, nach der Synode zu Rimini 359 bekannten sich alle Bischöfe des Gesamtreiches, bis auf eine Handvoll Ausnahmen auf Druck von Kaiser Constantius arianisch. 

Bereits um 374, nachdem Athanasius zuvor ein letztes Mal mitgerührt hatte, sollten die arianischen Bischöfe Mailands und ihre Mitglieder eine Zunahme des Gezänks um pro und kontra Trinitarismus, erleiden. Die Sprecher der trinitarischen Sektion wollten die maßgeblichen Herren Mailands werden. Einige taten so, als bildeten die Trinitarier der Großstadt die Mehrheit. Das war nicht der Fall, denn auch das Kaiserhaus bekannte sich arianisch. Als nun der wichtigste „Bischofsstuhl“ vakant wurde, galt Ambrosius beiden Gruppen als geeigneter Mann. Den Arianern gefiel die neutrale Haltung des damals 35-jährigen Adligen. Aber kaum getauft und in sein Amt eingesetzt, zeigte Ambrosius, dass er den Trinitarismus im Verein mit seinem Freund Damasus, auf Biegen und Brechen - zum „Endsieg“ führen wird. „Die moderne kirchenhistorische Forschung bestätigt, dass die Gemeinschaft der Arianer … mit Beginn der Amtszeit des Ambrosius' im Jahr 374 in Mailand und Norditalien deutlich stärker, einflussreicher und zahlenmäßig größer“ war, als Ambrosius es in seinen eigenen rhetorischen und theologischen Schriften darstellt. Er rechtfertigte seinen Widerstand gegen die Kaiserin mit der Behauptung „einhelliger Unterstützung“ des Volkes. Dem widersprechen aktuelle Studien. Universität Cambridge

Sonderbar, nur 15 Jahre zuvor wurden führende Trinitarier Arianer: „Die Mehrheit der rund 400 Bischöfe war ursprünglich nicänisch (orthodox). Der Kaiser (Constantius II) zwang sie jedoch durch monatelange Festsetzung, einer homöischen Formel zuzustimmen, die besagte, der Sohn sei dem Vater „ähnlich“ (homoios) – das nizänische Wort „wesensgleich“ (homoousios) wurde gestrichen.“ New Advent

Deutlicher konnte man sich, zuvor, nicht voneinander abgrenzen. Was die Bischöfe und die Mitglieder ihrer jeweiligen Ältestenkollegien damals wirklich glaubten, weiß niemand. Nur so viel Im kirchlichen Leben des Abendlandes spielte es (das Nicänum) gar keine Rolle,…“ Prof. Hans Lietzmann, „Geschichte der Alten Kirche“  

Das war so: mehr Schein als Sein. Mehr Fabeln als Wahrheit. Das Denken und Streben nach und um Geld, trieb eher die Trinitarier. Weil Ambrosius umgehend nach seiner katholischen Taufe 374 Bischof der Hauptkirche Mailands wurde, wo er gewaltige Predigten hielt und sein rhetorisches Talent einsetzte, begannen ihn die Bedeutenden der Stadt zu unterstützen. Jemand von Rang muss Kaiser Gratian den hochgeborenen Konvertiten Ambrosius als „Regierungsberater“ empfohlen haben und mehr, - aber auch Gratian war Arianer.

Verwunderlich ist, dass auch neutrale Historiker nicht deutlicher herausstellen, dass Konstantin die Mainstream-Kirche im 4. Jahrhundert unchristlich machte, indem er sie seinen Wünschen und Bedürfnissen anpasste. Oberdrein verwirrte er die Christen. Während der Begriff „Klarheit“ zum Grundvokabular der Urkirche gehörte, wie ein Zweig zum Ast. Der Trinitarier Basilius (330-379), leugnete nicht was nach 325 wirklich zustande kam: Eine „Seeschlacht in der Nacht, in der sich (40 Jahre nach dem Konzil zu Nicäa! Immer noch G.Sk.) alle gegen alle schlagen, … und infolge der konziliaren Dispute herrsche in der      Kirche eine „entsetzliche Unordnung, Verwirrung und unaufhörliches Geschwätz!" Pfarrblätter, Bischof Koch Okt. 2008  

    Gott hat ein menschliches Gesicht   

 

Jeder wahrheitssuchende Mensch sollte wissen mit wem es unsere Vorfahren im Glauben zu tun hatten. Der Eindruck, dass Konstantin mit verdeckten Karten spielte, entsteht für jeden bereits nach kurzem Zeitaufwand des Studiums seiner Geschichte. Aber jedes Schulkind sollte hören, dass dieser erbarmungslose Mann zu den größten Verbrechern aller Zeiten zählt. Er hat nicht einfach eine wenn auch kleine, aber blühende Gemeinschaft von Idealisten weiter zersplittert und teilweise zerstört, sondern, er installierte ein Ungeheuer, das als höchst eigene Saat, die Inquisition hervorbrachte, Kreuzzüge ohne Zahl, die Heiligung von Glaubenskriegen, ein System, indem man für Geld alles kaufen konnte, sogar einen Bischofsstuhl. Etwas das außen hui und innen Pfui war, eben das Rom auf das Luther stieß.  Konstantin missachtete von vorne herein, dass seine Eingriffe in ein System von gegebener Dimension, wenigstens die Zustimmung einer absoluten Mitglieder-Mehrheit erfordert hätte. In allen größeren Gemeinden gab es Ältestenkollegien, deren Mitglieder fast gleichberechtigt mit den Bischöfen dachten und glaubten. Sie bestanden in der Regel aus starken Persönlichkeiten. Alle hatten ein Mitspracherecht, auch die Frauen, wie wir seit Auswertung der Gemeindeordnung des römischen Bischofs Hippolyt – des 3- Jahrhunderts - annehmen dürfen. Was da hinter ihrem Rücken in Nicäa aufkam konnte nur Wenigen gefallen. Alle Mitglieder vernahmen nach und nach, dass nachnicänisch nur ihr Imperator das große Sagen in der Kirche hatte. Was ihm gefiel, das blieb, und umgekehrt.  

Athanasius war natürlich begeistert. Der Druck den der Kaiser ausübte war stark genug den Widerstrebenden klar zu machen, dass sie keine Chance hätten ihren Arianismus zu bewahren- obwohl dieser nichts anderes enthielt, als das was ihre Eltern bereits als wahr und echt akzeptiert hatten -. Das Mitgliedwerden in der ursprünglichen Kirche Christi war eine Sache die kein Erwachsener einfach als einen Schritt vorwärts setzte. Ihm folgte die Pflicht Christi Gebote über die eigenen Absichten zu stellen, es ging darum einen neuen Lebensstil zu gestalten. Christen vornicänischer Zeit sollten und wollten zuvor innewerden ob was ihnen von Missionaren oder Freunden dargeboten wurde echt ist, und kein Talmi.  Doch was Konstantin zu bieten hatte sah nur aus wie Gold. Es galt allemal: „Wenn jemand dessen Willen tun will, wird er innewerden, ob diese Lehre von Gott ist oder ob ich aus mir selbst rede.“ Joh 7: 17

Arius selbst hörte nie auf unerschrocken mit durchschlagenden Argumenten zu sagen, was gesagt werden musste: Warum, wenn das sogenannte Bekenntnis von Nicäa „heilsnotwendig“ ist, finden wir in den Heiligen Schriften keinen Hinweis, dass der allein wahre Gott ein „Dreifaltiger“ ist? Das und mehr zu hören reizte Athanasius zur Weißglut auf. Er schrieb und hielte große Reden: „Wer arianisch glaubt ist kein Christ… Sie erfinden … für ihre Gottlosigkeit neue Wege...Wenn aber Gott nicht wie ein Mensch (aussieht), er ist es nämlich nicht, so darf man auf ihn keine menschlichen Eigentümlichkeiten übertragen... (die so glauben) weichen von der Wahrheit ab, und schmieden trügerische Sprüchlein und schaffen so die Häresie... wie Schweine und Hunde in ihrem eigenen Auswurf und Kot wälzen (sie) sich, (und) erfinden … vielmehr für ihre Gottlosigkeit neue Wege...   Sie sind die Erfinder von Gotteslästerungen und in Wahrheit die Gottesfeinde, da sie sich, um den Sohn nicht als Bild des Vaters anerkennen zu müssen, vom Vater selbst leibliche und irdische Vorstellungen machen...   

Maßgebliche Werke des Hl. Athanasius in der Übersetzung der "Bibliothek der Kirchenväter" (auch in RTF-Format) Maßgebliche Werke des Hl. Athanasius  

Allein die Wortwahl des Athanasius, wenn er seinen und des Kaisers Christus-Monotheismus verteidigte macht ihn unsympathisch:  Selbst der bekannte Theologe Schleiermacher kommt nicht umhin festzustellen, dass „Athanasius... das Signal zu den Verfolgungen gegeben hat. Schon auf dem Nicänischen Konzil mag er die Hauptursache des strengen konstantinischen Dekrets gewesen sein…“ Joachim Boekels „Schleiermacher als Kirchengeschichtler“   Dogmenforscher Adolf von Harnack stellte ebenfalls fest, dass nach Nicäa „die Sprache des Hasses die Kirche erfüllte“ „Lehrbuch der Dogmengeschichte“ (Band 2)  

Zahllose Menschen, keineswegs Dumme, teilen oder akzeptieren noch im 21. Jahrhundert Athanasius Urteil. - wenn auch nicht mit derart krassen Worten - obwohl ihnen das Leben selbst und die Logik nicht recht geben kann. So rigoros wie Athanasius auftrat, geriet er manchmal dann doch ins Zweifeln:  „Je mehr ich schreiben wollte und mich bemühte, die Gottheit des Logos zu begreifen, desto mehr entwich mir die Erkenntnis; und je mehr ich sie zu erfassen glaubte, desto mehr musste ich eingestehen, dass ich sie nicht begriffen hatte.“ Ordinary Theology

Der Schweizer Reformator und Trinitarier Johannes Calvin verurteilte – oder forderte 1553 den Feuertod für den berühmten 42-jährigen Arzt Michael Servet, Entdecker des kleinen Blutkreislaufes, der sei ein gefährlicher Häretiker. 

         


Servet hatte gewagt zu sagen und zu schreiben: „Gott hat ein menschliches Gesicht.“ Seine Mörder nahmen grünes Holz, um ihn möglichst lange zu rösten, und der sonst zu Recht hoch angesehene Philip Melanchthon, enger Freund Martin Luthers, gratulierte den Verbrechern schriftlich zu dieser Untat.  Jetzt aber sagte Papst Benedikt XVI. wiederholt, wie in seiner 1. Enzyklika:

 „Gott hat ein menschliches Gesicht“ 

Fanatismus und vermeintliche Traditionstreue wirkten sowohl im Kleinen wie im Großen auch in der Verteidigung ihres Gottes- oder Götzenglaubens unheilvoll zusammen. „Adolf von Harnack war überzeugt, dass das Nicänum (Konzil von Nicäa 325 n. Chr.) ein Produkt der Hellenisierung des Christentums und kaiserlicher Machtpolitik war. Hätte Luther gewusst wie das Nicänum entstand, hätte er es nicht übernommen.“  Universität Boston

Streng logisch urteilende, unabhängige Geister, wie Isaac Newton lehnten den ahistorischen Glauben an den „Dreifaltigen“ strikt ab. Der Ereignisse wegen, die seitens der sogenannten Trinitarier mit Blut und Tränen unauslöschlich in die Annalen einer nicht geklitterten Kirchengeschichte geschrieben wurden. Das und mehr beklagte nicht nur er. Trinitarismus sei höllisch. „Servet verglich die Trinität direkt mit Zerberus, dem dreiköpfigen Höllenhund der griechischen Mythologie.“ Matthew J Pereira In the Name of the Three Headed Monster: The Contours of the Judicial Process in Servetus's Trial”    Selbst Albert Moehler * ein Bewunderer des Athanasius, stimmte ihm gelegentlich nicht zu. Er schreibt: „Der Sohn ist nach Justin weder bloßer Mensch, noch eine unpersönliche Kraft Gottes, sondern der Zahl nach ein anderer. Er ist Gottes Sohn im eigentlichen Sinne. Er hat zu Moses aus dem Dornenbusch gesprochen: ‚Ich bin, der ich bin, der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs.“... Apol. J. C... „Er ist der Jehova des Alten Testaments, der Allmächtige.“  Joh. A. Moehler „Athanasius der Große und die Kirche in seiner Zeit“ Mainz 1844, * J. A. Möhler (1796–1838) war ein bedeutender deutscher römisch-katholischer Theologe und Kirchenhistoriker. Er gilt als einer der einflussreichsten Erneuerer der katholischen Theologie im 19. Jahrhundert und Kopf der Katholischen Tübinger Schule.      Mitglieder der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage glauben wie Arius: „Jehova, der Gott des Alten Testaments, ist Jesus Christus, der große ICH Bin“ Lehre u Bündnisse 29:1

 Der große ICH BIN 

 

Der Christlicherseits vertretene Monotheismus beruht u.a. auch auf einem Missverständnis. Es wird angenommen der Judaismus lehre ihn eindeutig. Das große Wort, von dem alle Annahmen Exegeten ausgehen, lautet: „ICH BIN der Herr dein Gott... du sollst nicht andere Götter haben neben mir“     Exodus 20: 1-3 

 Die Lösung des Problems besteht darin, dass nicht immer beachtet wurde, dass Jesus in der Präexistenz Jehova war, oder der Große ICH BIN.

 „... Jesus antwortete: ICH BIN von keinem Dämon besessen, sondern ehre meinen Vater... ICH BIN nicht auf meine Ehre bedacht... Amen, amen ich sage euch: noch ehe  Abraham wurde BIN ICH.“  Johannes Kap 8: 48-59  

Dieser große ICH BIN, gesandt von seinem Vater, sprach zu seinen Lebzeiten immer von diesem Auftrag.   Jesus war und ist der einzige Gott mit dem Israel und wir es, als unserem Erlöser zu tun haben. Neben Ihm, dem großen „Ich Bin“ sollten sie und wir keine anderen Götter haben, indessen aber stets den Vater anbeten und zwar im Namen Jesu Christi: Epheser 5: 20   

Weil Christus beteuerte, er sei der ICH BIN, wäre er beinahe den Tod der Steinigung gestorben. (Hätte man dann in der Christenheit einen Stein zum Symbol des Christentums erhoben?) Der Berichterstatter erzählt im Johannes-Evangelium, dass Jesus eine längere Diskussion mit streitbaren Juden geführt hatte, indem er mehrfach seinen Namen ‚ICH BIN’ erwähnte, in dem er sagte: „Auch in eurem Gesetz heißt es, erst das Zeugnis von zwei Menschen ist gültig. ICH BIN es, der über mich Zeugnis ablegt, und auch der Vater, der mich gesandt hat, legt Zeugnis ab über mich...“  Joh. 8:17 

Auch hier erwähnt Christus zwei Menschen als Zeugen, und da zwei Götter. 

Die Kontroverse weitete sich aus. Dass Jesus, eines Zimmermanns Sohn, den Gottes-Namen für sich beanspruchte, war entsprechend dem Verständnis orthodoxer Juden eine unverzeihliche Gotteslästerung. Die Pharisäer, die Jesus in der Nacht verhafteten, fielen fast in Ohnmacht, als er bekannte: ICH BIN  es!“ Joh. 18  

„Auch Judas, der Verräter stand bei ihnen. Als Jesus wiederholte: Ich bin es! wichen sie zurück und stürzten zu Boden und er fragte sie abermals: Wen sucht ihr? Sie sagten: Jesus von Nazareth. Jesus antwortete: Ich habe euch gesagt, dass ICH es BIN.“     Paulus unterstreicht ebenfalls, dass Jesus der ewige ICH BIN ist: „Ich will euch aber, Brüder und Schwestern, nicht in Unwissenheit darüber lassen, dass unsre Väter alle unter der Wolke gewesen und alle durchs Meer gegangen sind; und sind alle auf Mose getauft worden in der Wolke und im Meer, und haben alle dieselbe geistliche Speise gegessen und haben alle denselben geistlichen Trank getrunken; denn sie tranken von dem geistlichen Felsen, der ihnen folgte; der Fels aber war Christus.“ 1. Kor. 10     

Er selbst sagt es: „Jerusalem, Jerusalem, wie oft habe ich euch sammeln wollen, wie eine Henne ihre Küken, aber ihr habt nicht gewollt.“ Matth. 23