Mittwoch, 2. Juli 2014

Fußball Weltmeisterschaft 2014 - ein Vergnügen

Ich kann nicht verstehen, dass Kommentatoren sich gelegentlich auch herzlos lästernd und kritisch über die Leistungen unterschiedlicher Mannschaften auslassen. 
Mit Leidenschaft habe ich die meisten Spiele gesehen. Meine Bewunderung ist groß. Was die Kämpfer auf dem Rasen leisten ist sozusagen unglaublich. Solche Akrobatik hat die Welt nie zuvor gesehen. 
Es sind doch Spiele, und die Welt geht nicht unter, wenn ein Pfosten, oder des "Gegners" Fuß dem anderen das große Glück bringt oder das eigene Glück vereitelt. Es ist doch keine Schande zu verlieren, wenn man zuvor das Beste versuchte, zumal immer auch Bruder Zufall wacker mitspielt.
Welche Nervenanspannung ist da von jedem einzelnen Akteur zu überwinden, wegen des Druckes den die Erwartungen der Fans, gewollt oder nicht, ausüben. Wie Steine liegen die beklommenen Stimmungen der Zuschauer auch auf den Schultern der Besten. Hunderte Millionen bangen und jubeln und beflügeln oder bremsen die Ballkünstler. Ich konnte  nie auch nur ein Tor erzielen, denn als einer aus dem Jahrgang 30, kann ich mich nicht erinnern, vor dem 19. Lebensjahr irgendein Ballspiel mitgemacht zu haben, einfach weil wir außer pflaumenweichen kleinen Gummibällen mit richtigen gar nicht in Berührung kamen.  Zuerst waren wir zu jung und dann kam der Krieg.
Für mich war es ein Genuss, dank moderner Technik die herrlichen Einsätze der einen wie der anderen hautnah mitzuerleben. Wie arm wäre die Welt ohne all diese Kämpfe in denen, richtig betrachtet, alle gewinnen und alle Lob verdienen.








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