Für mich war der Unterschied zwischen Wissen und „mit Bestimmtheit wissen“ stets von Bedeutung. In Lehre und Bündnisse verheißt Christus, dass drei besondere Zeugen die Echtheit des Buches Mormon bestätigen werden. Das ist an sich bereits eine bemerkenswerte Prophezeiung, die in der Tat Erfüllung fand. In Abschnitt 5: 13-14 steht geschrieben: „Ich werde ihnen Macht geben, damit sie diese Dinge so sehen und erblicken können, wie sie sind und k e i n e m anderen werde ich diese Macht geben, ebendasselbe Zeugnis in dieser Generation zu empfangen…“ Zuvor heißt es: „12 Ja, sie werden mit Bestimmtheit wissen, dass diese Dinge wahr sind, denn vom Himmel werde ich es ihnen verkünden.“
In dieser Aussage steckt auch der Trost, das wir wissen können, dass es wahr ist, aber eben nicht mit dieser Bestimmtheit, denn sobald wir diesen Status erlangt hätten, läge auf uns die Last kaum erträglicher Verantwortung.
In diesem Sinne glaube ich persönlich nicht, ich weiß.
Und nun kommt ein Wort des berühmten deutschen Psychoanalytikers Carl C. Jung hinzu. Auf die Nachfrage eines skeptischen Journalisten: Ob er bereits als Kind an Gott geglaubt habe.
Die Antwort lautet wörtlich: „Oh, ja“, sagt Jung. Dann kam die Nachfrage: "Und jetzt, fast acht Jahrzehnte später?"
„Jetzt?“ Der grauhaarige Jung zögert kurz, dann entfalten sich seine Gesichtszüge zu einem jugendhaften Lächeln. „Schwierig zu beantworten. Ich weiß. Ich muss nicht glauben.“
Quelle „Die Furche“ DIE ÖSTERREICHISCHE WOCHENZEITUNG"﹒
ung sagte an anderer Stelle, - eben das was wir in unserer Kirche lernten - dass der Mensch Geist ist, ewig (also vom Vorherdasein ein „Gott“. Eine anonyme Stimme formulierte dementsprechend schriftlich. Hier der Originaltext;
Jung sagte, dass das Archetyp des Selbst ( unsere Grundprägung) nicht von dem "Gottesbild", zu unterscheiden ist.
Und wir erinnern uns, dass nach Landmann („Philosophische Anthropologie“) die ältesten Christen sagten: unsere ewige Seele sei ein Hochwesen, ein „nobilitas ingenita“. Genau das bestätigte Origenes (165-254). Unbestrittene Tatsache ist, dass Origenes (engl. Origen) in Wort und Schrift festschrieb was alle! Bischöfe sowie die glaubenstreuen Mitglieder sämtlicher damaligen Gemeinden als unverfälschte Apostellehre glaubten: Wir sind buchstäblich „Gottes Geistkinder"
„... Manche schätzen nicht, was wir sagten, indem wir den Vater als den einen wahren Gott hinstellten und zugaben, dass andere Wesen neben dem wahren Gott Götter werden konnten, indem sie an Gott teilhatten.“
Siehe Origenes Kommentar zu Joh.: 2:3 bei Wikipedia unter Arianismus
Wer immer die unzähligen Berichte von Menschen mit außerkörperlichen Erfahrungen analysiert, stellt erstaunt fest, dass etwa jede zweite Stimme sagte: „Mein Geist kehrte zurück, in den Himmel (Paradies), wo er herkam.“
Das jedoch lehrt ausschließlich die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, (abgesehen von kleinen christlichen und nichtchristlichen Gruppen, wie die Swedenborgianer)
Carl G. Jung sagte weiter:
„Der Mensch ist im Grunde seines Herzens zutiefst religiös.“
Nun verstehe ich, verstehen wir, warum der Herr sagte, - bezogen auf ausnahmslos alle Menschen (die lt Buch Mormon" zur Familie Adams gehören - :
„Denkt daran, die Seelen haben großen Wert in den Augen Gottes.“ Lehre und Bündnisse 18: 10
Das wissen wir, durch Offenbarung. Sagen wir es denen die nach diesem Wissen suchen.
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