Nahezu alle evangelischen und römisch--katholischen
Experten schweigen genau dann, wenn sie mit Fakten konfrontiert werden,
die werden die nicht in ihr theologisches Weltbild hinein passen, wie die
Tatsache, dass es den trinitarischen Gott, außer in den Spekulationen
zahlreicher Gelehrter zu keiner Zeit gab.
Umgekehrt nehmen sonst ehrenwerte Leute sich seit fast
200 Jahren der Existenz der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage
heraus unseren Gottesglauben zu diskreditieren. So schrieb ich folgenden Brief
am 10. Januar d.J.
Erbitte die Weiterleitung dieser Anfrage an Herrn Neff
|
Sa., 10. Jan., 19:35 |
|||
|
||||
Lieber Herr Neff,
Ich bin bewusst Mitglieder der Kirche Jesu Christi seit
meinem 16, Lebensjahre und blicke als nun 95-jähriger Kritiker auf die
positiven Änderungen der römisch-katholischen Kirche zurück, insbesondere die
seit dem Vatikanum II.
Ich zitiere Sie:
Neff: Neben der Bibel haben die
Mormonen das Buch Mormon und andere Offenbarungsschriften. Darauf gründen sie
ihren Glauben und ihre Lebenspraxis. Und das unterscheidet sie deutlich von den
Kirchen in der Ökumene. Diese Schriften enthalten Vorstellungen, die den
anderen Kirchen fremd sind.
Dazu gehört die Ablehnung der Trinität. Die "Kirche
Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage" sieht Gottvater, Jesus und den
Heiligen Geist als drei getrennte göttliche Personen, die zwar zusammengehören,
aber unabhängig voneinander existieren.
Ich habe mit Bezug zu Ihrem Statement vom
29.09.2025 unter dem Titel: „Sind Mormonen Christen?“ im Kern lediglich
eine Frage, und erbitte eine Antwort von Ihnen, möchte aber zuerst feststellen,
dass ich Ihren Artikel als gelungen betrachte.
Warum sollen Mitglieder meiner Kirche den „katholischen
Glauben“ höherwertig schätzen, als die "christliche Wahrheit?“
Bezug: Das Athanasianum:
„…wir sind gezwungen, in christlicher Wahrheit jede
einzelne Person für sich als Gott und als Herrn zu bekennen!“ 19.
Zeile
Doch „der katholische Glaube verbietet uns,
von drei Göttern oder Herren zu sprechen.“ Ebenfalls 19.
Zeile
Freundliche Grüße
Gerd Skibbe
Ich kann nachweisen, dass ich, im Verlaufe der letzten Jahre, per E-Mail hunderte Briefe ähnlichen Inhalts an Theologen und Kirchenhistoriker schickte. Niemand reagierte, bis auf eine Ausnahme, - die eines Hochschullehrers für vergleichende Religionswissenschaften - und die Antwort war für mich positiv.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen