Ich las und hörte soeben per YouTube:
Mittwoch, 3. Dezember 2025
"Eure Heiligkeit, Sie irren!"
Montag, 1. Dezember 2025
Wer und was jemand ist, erkennst du an seinen Bekenntnissen
Ich sage es unumwunden, beginnend mit meinem 16. Lebensjahr gingen mir, dank der Feinde unserer Kirche, die Augen auf. Das war besonders der Fall, als ich meines Vaters Geheimbox öffnete - (er selbst befand sich bereits in französischer Gefangenschaft. Als ich darin Pro- und Anti"mormonen"- Literatur in Fülle fand, wuchs mein schwaches Zeugnis von der Echtheit der Lehren der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage zu einem kräftigen.
Bei G. A. Zimmer "Unter den Mormonen in Utah" 1907 und im Werk seines Berufskollegen Pfarrer Rößle "Aus der Welt des Mormonentums"1930, fand ich, auf der Basis der von mir durchschauten Lügen, Ursache, tiefer zu bohren. Das hielt mein Leben lang an.
Freitag, 28. November 2025
Das Buch Mormon lehrt Rechtschaffenheit
Rechtschaffenheit als Christenpflicht müsste in allen Glaubensdarlegungen sämtlicher Kirchen obenan stehen. Das ist leider nicht der Fall.
Dietrich Bonhoeffer der bedeutende, evangelische Christ und Theologe, den Hitler 1944 ermorden ließ, weil er sich,
- aber nicht seine Kirche -
für den Schutz der Juden aussprach... Er hatte dieses Bibelwort zu seinem Lebensmotto gewählt:
„Öffne deinen Mund für die Stummen, für das Recht aller Schwachen. Öffne deinen Mund, richte gerecht, verschaffe dem Bedürftigen und Armen Recht.“ Sprichwörter 31: 8-9
Rechtschaffenheit bedeutet die Verteidigung der Ansprüche selbst des geringsten Menschen, auf individuelle Entscheidungsfreiheit durchzusetzen und zu verteidigen,
Der sogenannte Mormonismus" verlangt von jedem die Rechte des Anderen zu stärken, Dieser Aspekt gehört zu den wichtigsten Basislehren der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage.
Angesichts des nicht enden wollenden Krieges in der Ukraine, sowie der chinesischen Drohungen Taiwans Freiheitsanspruch zu brechen, verfasste ich heute diesen Kommentar für "Welt". Egal ob er veröffentlicht wird oder nicht. Ich musste es sagen, heute am 28. November 2025
"Welt" erwiderte: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Dieser wird nach Prüfung
allen angezeigt. | Eingereicht gerade eben
"Das Naturrecht ist eine nie zu vernachlässigende, aber leider nicht konstante Größe. Im Alltag empören wir uns, als neutrale Betrachter, wenn wir sehen, dass ein kräftiger Bengel einen Schwachen zusammenschlägt. Eigentlich müsste ausnahmslos jeder besorgt, wenn nicht erschüttert und empört sein, dass Russland, um seine höchst eigenen Interessen durchzusetzen, weite Teile der Ukraine und Menschenglück zerstört. Aber da - in der Bewertung der Dinge wie sie sind - spielen uralte Vorlieben hinein. Man sagt so leichthin: alte Liebe rostet nicht, aber so ist es. Damit bezieht man, zum Nachteil des Opfers, eine nicht mehr neutrale Position. Leute, die jemals der kommunistischen Idee ihre Treue versprachen, wie Sarah Wagenknecht - können nicht wirklich Russlandkritisch denken und fühlen. Für Mitmenschen dieser Art, war aktuelles Kremlwort immer heilig. Deshalb geht es bei denen kaum oder all zu wenig um Recht oder Unrecht, sondern um die Befriedigung der Bedürfnisse eines über Jahrzehnte gewachsenen Innenlebens, das gegen ein durchaus überall vorhandenes Rechtsempfinden streitet. Demokraten dagegen sind Leute, die erst ihr Gewissen befragen, ehe sie ihr Urteil festigen, um dann vehement das Jedermannsrecht auf Entscheidungsfreiheit zu verteidigen. Etwas wunderbar Großes, das Diktatoren wie Präsident Putin, der Mehrheit der Ukrainer stehlen will. Nur ein Wunder kann das noch verhüten, gebe das Schicksal, dass es geschieht."
"Siehe, Zerahemnach, wir haben nicht den Wunsch, Männer des Blutvergießens zu sein. Ihr wisst, dass ihr in unseren Händen seid, doch wir haben nicht den Wunsch, euch zu töten.
Siehe, wir sind nicht hergekommen, um gegen euch zu kämpfen, dass wir um der Macht willen euer Blut vergießen; wir haben auch nicht den Wunsch, irgendjemand unter das Joch der Knechtschaft zu bringen. Aber genau das ist der Grund, warum ihr gegen uns gezogen seid; ja, und ihr seid zornig auf uns wegen unserer Religion .... wir werden nicht nach eurem Blut trachten, sondern wir werden euer Leben schonen, wenn ihr eures Weges geht und nicht mehr zum Krieg gegen uns zieht." Alma 44: 1-2, und 6 teilweise.
Mittwoch, 26. November 2025
Die Verbrennung eines Heiligen
Ich erinnere an den 27. Oktober 1553.
Die Schweizer Calvinisten verbrannten den Arzt und Mathematiker Michael Servet, weil der gut urchristlich d.h. arianisch und „mormonisch“ glaubte und sagte: Gott hat ein menschliches Gesicht. Sie haben grünes Holz ausgesucht, um ihn möglichst lange zu quälen, und der sonst hoch angesehene Philip Melanchthon, ein enger Freund Martin Luthers, gratulierte den Mördern schriftlich zu diesem Verbrechen. Doch 2007 erklärte Papst Benedikt XVI. in seiner ersten Enzyklika:
„Gott hat ein menschliches Gesicht.“ Was
nun?
Dieses Bekenntnis hat sich noch nicht herumgesprochen. Denn die
„Antimormonenhetze“ geht unvermindert weiter: „Mormonen – die Mitglieder
der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage – sind keine Christen (sie
glauben wie Michael Servet, dass Gott ein menschliches Gesicht hat) sie
verweigern, wie Servet, das trinitarische Bekenntnis. Hunderte ranghohe
Christen schwören dasselbe:
Pressesprecher Thomas Schneider von der Arbeitsgemeinschaft
Weltanschauungsfragen setzte den Höhepunkt: „Diese Sekte … lehnt die
Trinität… ab…. Christen sollten sich in der Öffentlichkeit deutlich von der
auch in Deutschland missionierenden Kirche Jesu Christi der Heiligen der
Letzten Tage (Mormonen) und ihren Vertretern distanzieren.“ Sektierer
als Gastredner bei Willow[1]Creek“,
2016
Dr. Kai Funkschmidt von der Evangelischen Zentralstell für Weltanschauungsfragen
Berlin gießt sogar noch Wasser auf die Mühlen jener trinitarischen Eiferer, die
tatsächlich über einen sehr schmalen Horizont im Bereich Dogmengeschichte
verfügen: „Wer die eigene Christologie ernst nimmt, muss feststellen:
Gotteslehre und Christologie der HLT (der Mitglieder der Kirche Jesu
Christi der Heiligen der Letzten Tage ) sind nicht christlich.“ Lexikon
der evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen, Berlin,
Die „Styler Missionare“ bekräftigen: „Mormonen“
„(lehnen) die Lehre von der Dreifaltigkeit strikt ab. Allein diese Tatsache
abgesehen von den bisweilen mehr als seltsamen Offenbarungsinhalten, machen
deutlich, dass wir es hier nicht mit einer christlichen Konfession zu tun
haben.“ 01.04.2012 Pater Hans Peters SVD
Das kommt alles aus dem ersten Drittel des 4. Jahrhunderts. Athanasius (290?-373) der Miterfinder des „dreiköpfigen Ungeheuers“, wie Michael Servet den „Dreieinen“, , trinitarischen Gott, nannte, fluchte lautstark: Arianer (die glauben Jesus sei ein anderer als sein Vater, und Jesus habe ein menschliches Gesicht) sind keine Christen... Sie sind die Erfinder von Gotteslästerungen und in Wahrheit die Gottesfeinde, …“ Maßgebliche Werke des Hl. Athanasius in der Übersetzung der "Bibliothek der Kirchenväter" (auch in RTF-Format) Aus der 1. Rede
Donnerstag, 20. November 2025
Spreu oder Weizen? (1)
"Die Wahrheit wird euch freimachen" Jesus Christus
Heiratsschwindler gab
es immer, sie schadeten Einzelnen, aber politische Machtidioten und fromme,
christliche Fälscher riskierten es, die ganze Welt zu betrügen.
Die pseudoisidorischen
Dekretalen sind ein berüchtigtes Beispiel für eine umfangreiche Sammlung
mittelalterlicher Fälschungen, die das Papsttum stärken sollte. Schlimm
genug. Schlimmer bis heute ist, wenn die „Deutsche Enzyklopädie“ schreibt: „Das
Dreikaiseredikt „Cunctos populos“ wurde am 28. Februar 380 in Thessaloniki von
den römischen Kaisern Theodosius I., Gratian und Valentinian II.
verabschiedet. Es beendete die nominelle Religionsfreiheit des 4.
Jahrhunderts und gilt als ein wesentlicher Schritt, um das Christentum zur
Staatsreligion zu machen."
Hier geht es um das
Jubiläumsjahr 2025 - 1700 Jahre - nicänisches Credo, nicänisches Chaos. Jahrhunderte
hindurch sprachen und sprechen Gläubige christlicher Gesinnung diesen nicänischen
Widersinn: „wir (sind) gezwungen, in
christlicher Wahrheit jede einzelne Person für sich als Gott und als Herrn zu
bekennen,“… aber der katholische Glaube
verbietet das! Alles in einem Atemzug. „Wehe denen“, - sagen christliche
Theologen der Großkirchen – „die der christlichen Wahrheit den Vorrang vor
dem katholischen Glauben geben, sie sind keine Christen.“ Bischof Ambrosius
von Mailand (337 – 397),
ist zwar nicht der Erste unter den Verächtern der Glaubensfreiheit, doch er gehört
zu den bedeutendsten, dieser Kategorie: und eben diese Tatsache wird immer noch
verschleiert, beispielsweise mit der erwähnten Aussage, „die römischen
Kaisern Theodosius I., Gratian und Valentinian II.“ hätten, 380, das Gesetz
zum Glaubenszwang verabschiedet. Nein! Das ist eine von wohlmeinenden aber unehrlichen
Kirchenhistorikern verbreitete Lüge. Gratian Kaiser Gratian, 359 geboren,
Herrscher des Westteils des Imperiums war ein Arianer. 378 erklärte er
mit dem Edikt von Sirmium Glaubensfreiheit zum Staatsgesetz. Knapp 2 Jahre
später soll er das Gegenteil zur Sirmium- Erklärung unterschrieben und
verkündet haben? Und Valentinian II.? Der von Bischof Ambrosius von Mailand
gegängelte 9-jährige Kaiser soll seiner straff arianisch glaubenden Mutter Justina
mit dem sogenannten „Dreikaiseredikt“ den Dolch in den Rücken gestoßen haben?
Dieses Edikt richtete sich zwar gegen alle Religionen im damaligen römischen
Imperium, insbesondere jedoch gegen die Bekenner „der christlichen Wahrheit“,
dass Jesus ein anderer ist als sein himmlischer Vater. Es gibt keinen anderen
Schluss: Ambrosius selbst oder einer aus seinem Anhang hat die Unterschrift
Valentinians II. erzwungen oder fälschen lassen: Denn „als der jugendliche
Kaiser Valentinian II. (der angebliche Mitverfasser von Cunctos populos)
für seine Arianer die außerhalb der Stadtgrenze gelegene basilica Porciana
extra murana forderte, wurde ihm dies von Ambrosius verweigert.“ Peter Grossmann „Ägyptische Architektur“
zitiert Seeck
Um sich definitiv
von Cunctos populos abzugrenzen erließ „Valentinian am 23.1.386
in Mailand sein Edikt zugunsten der Arianer.“ Portal Rheinische Geschichte.
„Justina war verärgert,
weil (Ambrosius (drei Jahre nach dem Tod ihres Gatten) um
379 ihre Bemühungen vereitelt (hatte) ...einen Arianer
auf den (Bischofs-)Stuhl zu Sirmium zu befördern“ F-L. zu Stolberg-Stolberg
„Geschichte d. Religion Jesu Christi“
Namhafte Historiker
fassen zusammen: „Orthodoxe Bischöfe kämpften mittels Staatsmacht gegen ihre
häretischen Mitchristen... (Arianer
u.a. urchristliche Splittergruppen, G.Sk). Die Vorgaben kamen von den orthodoxen Bischöfen. Häretischen Christen
wurde verboten, Gottesdienste abzuhalten, Kirche und Versammlungsorte wurden
von der Polizei beschlagnahmt, ihre Schriften verbrannt. Ihnen wurde die
Rechtsfähigkeit genommen. Sie durften keine Verträge und Erbverfügungen
abschließen. Mehrere Gesetze drohten ihnen Konfiskation ihrer Güter an,
Ausweisung aus einer Stadt, Verbannung. Wer durch Bischöfe exkommuniziert
wurde, wurde vom Staat mit dem Bannfluch belegt." Anton Grabner, Johann Maier
"Kulturgeschichte des frühen Christentums“ Vandenhoek & Ruprecht So wirkte sich Nicäa aus.
Dienstag, 4. November 2025
Präexistenz - wichtigste "Mormonenlehre"
Heute Morgen lasen wir diese Passage im 1. Buch Nephi, Kapitel 11
Freitag, 31. Oktober 2025
Ach, Andreas...
Ach Andreas, …