Mein neues Buch: auf Basis von mehreren hundert wissenschaftlich belegten Quellen
Die unselige, nachnicänische Kirche
Mutter der Sekten (2)
Gerd Skibbe
2026
Teil 2 meines Essays
Seit fast 200 Jahren lehnen
evangelikale und katholische Kirchenautoritäten ab die Kirche Jesu Christi der
Heiligen der Letzten Tage als christlich anzuerkennen., weil die den Trinitarismus
ablehnen. Dümmer geht es nicht. Man kann ja anderer Meinung sein, ohne
die Christenpflicht zu missachten einander respektvoll zu behandeln.
Die zur Verfügung stehenden Dokumente
bestätigen, der Glaube an den "dreifaltigen" Gott hat biblisch keine
Basis. Also soll man nicht Stein und Bein auf die Existenz des „Dreifaltigen“ schwören
Das Nicänum wurde gewaltsam zur
Wahrheit erklärt, weil Konstantin das Christentum, wie er es verstand, zur staatstragenden
Religion „erheben“ wollte. Jedenfalls standen Fragen der Machtpolitik im
Vordergrund. Einmal den Geist der Nötigung herbeigerufen, nistete der sich ein.
Nach dem Konzil des Jahres 325 nahmen im Verlaufe der Zeit immer mehr
hochrangig fromme Trinitarier den Knüppel in die Hand um ihre „Wahrheit“
durchzusetzen. Der oft hoch geschätzte, den Trinitarismus verteidigende und
predigende Papst Gregor schrieb um 600: Die Nichtchristen Sardiniens sind per Polizeigewalt zu
„christianisieren“: „Wenn ihr feststellt, dass sie nicht gewillt
sind, ihr Verhalten zu ändern, so befehlen wir, dass ihr sie mit größtem Eifer
verfolgt. Sind sie unfrei, so züchtigt sie mit Prügeln und Folter, um sie zur
Besserung zu zwingen. Sind sie aber freie Menschen, so sollen sie durch
strengste Kerkerhaft zur Einsicht gebracht werden, wie es angemessen ist, damit
jene, die sich weigern, die Worte der Erlösung anzunehmen, welche sie aus den
Gefahren des Todes erretten können, durch körperliche Qual dem erwünschten gesunden
Glauben zugeführt werden.“ Paul
E. Gregor: Epist. 9, 204. Epistolae
(in Quart) 2
Ebenso zählt zu diesem illustren
Kreis hochchristlicher Gewalttäter Großfürst Wladimir I. (956-1015), als
Urheber der Russisch-Orthodoxen Kirche. Dieser Unhold, der nicht wenige seiner Frauen
ins Verderben stieß, ... „befahl, 988,
allen Stadtbewohnern sich im Fluss taufen zu lassen. Wer sich weigerte, wurde
mit dem T O D bestraft... Die Druschina (das Kriegsgefolge des Fürsten) führte
in allen Ecken des Reiches mit Gewalt Zwangstaufen
durch.“ Fritz Pleitgen und Michael Schischkin
„Frieden oder Krieg...“
So „… entstand, 988, die für die
Orthodoxie typische Symphonia von Staat und Kirche.“ Ökumenisches
Heiligenlexikon
Diese Strenge schlug bereits 325 den
widerstrebenden Konzilsteilnehmern entgegen. Der auf sie einwirkende Druck
veranlasste die potentiellen Verweigerer nun, sich zu fragen: Lohnt es sich,
wegen eines einzigen Buchstabens - des Jota - ins Bleibergwerk, abzuwandern?
Doch der konstantinischen Neuerung zuzustimmen verletzte ihr
Gewissen. Was würden die Mitglieder sowie die Männer der
Ältestenkollegien daheim sagen, wenn sie zurückkehrten mit der ihnen
auferlegten Pflicht einen nun unvorstellbaren Gott anzubeten? Und
das anstelle der üblichen Anrufung des „himmlischen Vaters“ im Namen Jesu
Christi. Jesus war bislang der an der Seite des „allein wahren
Gottes“ thronende zweite Gott. Nun sollte er einfach aus ihrer Vorstellungswelt
verschwinden?
Die Mehrheit der Bischöfe ahnte: Sol
invictus soll nun ein „christlicher“ Sol sein? Sogar der neue Christus? Wie kann das sein? Denn obendrein war die
Herkunft Sols höchst anrüchig: „Sol Invictus ist bereits in früheren Zeiten
geläufig; Vespasian stellte ihm zu Ehren schon im Jahre 75 eine Kolossalstatue
auf, seit Commodus trägt jeder Kaiser den Titel invictus. Ursprünglich vereint
Sol Invictus mehr oder weniger die orientalischen Religionen wie den persischen
Mithras und den syrischen Baal. Die Wurzel dieses nach Rom exportierten Baal lässt
sich zurückverfolgen nach Emesa...“ Imperium-romanum.info
Einige weigerten sich darüber
nachzudenken, weil es nun zu spät war, den Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Nun
war Schweigen angesagt. Dieser Unfug wird sich nicht durchsetzen. Im
verbreiteten Glaubensnebel sollte Sol sich verstecken. Aber er wirkte mit. Und Menschen
sind allesamt mehr oder weniger manipulierbar. Gewiss, in den
biblischen Aussagen, treten zwei grundverschiedene Arten vorirdischer, real
existierender Geister auf. Ein böser Mächtiger versuchte sogar Jesus.
Nun, wenn man gewisse Experten gut
füttert, machen die aus einem Engel des Verderbens einen lieben Gott. Die
können das anscheinend Unmögliche, denn „mit Worten lässt sich
trefflich streiten, mit Worten ein System bereiten.“
Stetes Tropfen höhlt den Stein
War sein Echt-Name Sol invictus? Es
gibt nicht wenige Hinweise die das vermuten lassen.
Trinitarisch zu glauben bedeutet
immer noch, indirekt anzuerkennen, dass die im Athanasianum erwähnte
„christliche Wahrheit“ geringeren Wert hat als der katholische Glaube. Ausreden
machen das Vergehen nicht besser.
Der großkirchlichen monotheistischen Denk-
und Glaubensrichtung widersetzten sich auch Leo Tolstoi, die Zeugen Jehovas,
oder Männer wie Isaak Newton, Thomas Jefferson, Verfasser der amerikanischen
Unabhängigkeitserklärung, und US-Präsident Benjamin Franklin, sowie viele
andere und die Mitglieder der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten
Tage. Trinitarier behaupten seit eh und je: sich gegen die
„nicänisch-orthodoxe“ Lehre zu stellen sei eine Sünde, deshalb müsse man insbesondere
die „Mormonen“ aus der Kategorie „Christen“ herausziehen um sie in die
Schmuddelecke zu schmettern… zu Ehren“ des „Dreifaltigen“, der ausschließlich
in Fantasien wohnte.
Sol könnte es gegeben haben. Und
wenn, dann war sein Begehren Gold zu verunreinigen! Das Ganze erinnert an das
Märchen „Des Kaisers neue Kleider“. In der Tat, zu Nicäa operierten einige
Bischöfe aus purer Angst, einem gnadenlosen Allmächtigen eventuell zu
missfallen. Ihnen wurde zugemutet fortan den christus-erniedrigenden
Synkretismus zu predigen.
Das Abschlussmahl versetzte
schließlich die Bäckergesellen, den oder die Hirten und die kleinen Landwirte
denn wohl doch, fast ausnahmslos, in gewisses Entzücken. Sie lagen mit dem
weltbedeutendsten Imperator zu Tisch und ließen sich bedienen: „Wünschen die
Nobilissimi noch Pfauenzungen? Vielleicht noch etwas griechischen Wein?“
Geschafft! dachten der Imperator und der ehrgeizige Athanasius. Ihr Werk hielten
vielleicht zwanzig oder wenig mehr Bischöfe für gelungen, das zeigen gewisse
Aussagen. Die Tatsache des inneren Widerstandes vieler veranlasste Hertling
S.J. zu der Bemerkung: „...solange freilich Kaiser Konstantin lebte,
durfte niemand wagen, gegen das Konzil zu Nicäa und seine Definition
aufzutreten...“ „Geschichte der katholischen Kirche
bis 1740“
Ohne den „Beherrscher des Weltalls“
Konstantin gäbe es das Nicänum sehr wahrscheinlich nicht. Welche andere
Schlussfolgerung käme sonst noch ernsthaft in Betracht?
Aber, das würde für die immer noch
auf den Trinitarismus Verpflichteten bedeuten, zuzugeben „wir Nicäner
irrten“. Das käme für viele einer Katastrophe gleich. Doch niemand
würde lästern, denn Jesus gebot: Richtet nicht!
Wir haben nicht vergessen: Ambrosius
von Mailand (339-97), dieser vielen so fromm erscheinende Mann, verbot in
seiner Eigenschaft als Ober-Trinitarier und Kaiserberater 380 alle Religionen
im gesamten römischen Reich, mit Ausnahme seiner eigenen. Und das, nachdem er
als Kriegstreiber versagte. Das Imperium Romanum führte gemäß seinem Willen, ab
378, den militärischen Kampf gegen die vor den Hunnen flüchtenden Arianer.
Seine Wut richtete sich gegen die bewundernswert toleranten arianischen
Ostgoten gnadenlos.
(Diesem Thema widmet sich dieser
Essay wenig später ausführlich)
Konstantinische Politik
War Konstantin bereits Jahre
vor 325 zur Erkenntnis gekommen, er selbst sei Sol? Er wollte die
Reichseinheit, wie Hitler u.a. es später wünschten, auf Basis der Ergebenheit
ihrer Armeen und der von ihnen vollzogenen Glaubens- oder Ideologie-Änderungen.
Zunächst verehrte Konstantin seinen
Helfer Sol invictus, als „Höchste Gottheit“. Irgendwann wurde daraus
Selbstverherrlichung. Während Hitler die „Vorhersehung“ als „Höchste Gottheit“.,
pries.
.„Ich danke dir, mein Herrgott,
dass du mich jetzt dorthin gebracht hast, wo ich endlich mein Programm
verwirklichen kann!“ Christian Dube „Religiöse Sprache in Reden Adolf
Hitlers“
Der hitlersche „Herrgott“ war sein
Helfer, er selber entsprach zwar nicht dem „dominus et deus“ der altrömischen
Kaiser, aber er hielt sich für den deutschen Messias. Da gab es eine
Beziehungsebene – eben jene Rollen, die Konstantin und der „Führer“ sich als
Weltbeglücker anmaßten.
Was dabei herauskam, wissen wir.
1941, als der „Verführer“ Hitler seinen Großplan „Barbarossa“ startete, indem
seine waffenstarrenden Divisionen die Sowjetunion verbrecherisch überfielen,
hob er, wie zuvor der römische Imperator, die Hände himmelwärts: „dass
der Herrgott in diesem Kampf des kommenden Jahres uns nicht verlassen möge, das
soll unser Gebet sein.“ So betete Konstantin vor der Schlacht
gegen Maxentius von Rom, 312.
Konstantins Saat trug dann die
galligen Früchte der Intoleranz und des Hasses aus Machtsucht und nie endender
Gier nach Ruhm.
Bald nach Konstantins Tod machte
einer seiner Söhne, Constantius II., der vielleicht ein Gutmensch sein wollte,
die „Rolle rückwärts“. Das sollte, mit der Rimini-Synode 359, gelingen, weil
die Mehrheit der Bischöfe seines Reichsteils, wie ihre Amtsvorgänger, treu im
Glauben geblieben waren. Die ganze Welt sollte nun wieder einheitlich urkirchlich
„arianisch“ werden! Allerdings machte danach dann doch die Ranküne gewisser,
vorgeblich "gutherziger" Herren das Rennen, nicht die Bibel, nicht
die Vernunft, all das wurde beflügelt vom Unwesen des scheinbar unsterblichen
Diakons Athanasius.
Hatten die fast 90 Prozent
Konzilsverweigerer zum Zeitpunkt, als sie die kaiserliche Einladung in Händen
hielten, geahnt, was Konstantin begehrte? Immerhin, er wollte
der Erlöser der Christen sein. Hatte er doch, als Noch-nicht-Kaiser, miterlebt
wie die Christus-Bekenner litten, als Oberkaiser Diokletian christliche Häuser
niederreißen ließ. Wie gefasst sie es hinnahmen. Das war auch in seinen Augen
Größe. Um 303 war den Jupiterpriestern ein Orakel misslungen. Sie klagten,
Schuld seien die Jesusverehrer.
Immer mehr suchende Menschen glaubten
und folgten den zu seinen Zeiten noch ehrenamtlich wirkenden christlichen
Priestern und ließen sich taufen. Obwohl noch weit davon entfernt liturgische
Kleidung zu tragen, gingen namhafte Christen, bis 303 am Kaiserhof,
selbstbewusst ein und aus. Das konnte den paganen Priestern nicht
gefallen. Ihre Gelegenheit kam als Diokletian, dieser auch in
Konstantins Augen, abergläubische alte Mann, vor einer Schlacht eine
Eingeweideschau anbefohlen hatte: „Die Schau der Haruspices vor
Diokletian misslang. Der Priester sagte, die Götter zürnten ihm wegen
der Anwesenheit unheiliger Personen. Damit waren die Christen gemeint.
Daraufhin mussten alle Beamten des kaiserlichen Palastes den römischen Göttern
opfern, oder sie wurden ausgepeitscht... Auch bei einer Befragung des
Apollo-Orakels in Milet antwortete der Gott seinen Priestern, dass die Christen
die Beziehung zu den Göttern störten. Daraufhin ließ der Kaiser in Nikomedia
eine christliche Kirche niederreißen und deren heilige Bücher verbrennen. In
einem Dekret, von 303, ordnete er an, in der ganzen Provinz sollte die
Gebetshäuser und Bücher der Christen zerstört werden, die Christen sollten aus
allen Ämtern entlassen werden und ihre Privilegien verlieren. Als nun noch im
Palast ein Brand ausbrach, wurden die Christen dafür verantwortlich gemacht.“ Anton
Grabner, Haider, Johann Maier „Kulturgeschichte des frühen Christentums“
Vandenhoek & Ruprecht 2008
Da die Christen kontinuierlich an
Zahl und wegen ihrer Grundsatztreue an natürlicher Macht zunahmen, riefen sie
die Eifersucht der Paganen herauf. Die Wirkkraft der Christen einerseits, und
andererseits der geifernde Neid der paganen Priester bildeten einen scharfen
Kontrast, was schließlich zu einem schweren Konflikt führen musste. Die Welle
der Verfolgung lichtete die Reihen der Treuen. Bis 303 galten die Christen in
Diokletians Umgebung als geachtete Persönlichkeiten.
Man hätte es voraussehen können, auch
weil sich einige Christen nicht immer zurückhaltend verhielten. Einige
prahlten: „nur wir lehren die absolute Wahrheit.“ Sonderbar,
nachdem Vatikanum II sich 1965, von der Ära Konstantin distanzierte, blieben
von 2498 stimmberechtigten Konzilsteilnehmer rebellische 70 dabei: „nur
wir sind im Besitz der absoluten Wahrheit… keine Freiheit für den Irrtum.“ Deshalb
lehnte die Piusbruderschaft Religionsfreiheit ab.
Schätzungen gehen für
die damalige Zeit von 55 Millionen Menschen im römischen Imperium aus.
Laktanz und viele andere
bedeutende Christen mussten, vor dem plötzlich wieder einseitig religiös
wirkenden Diokletian flüchten. Konstantin konnte Laktanz damals noch
nicht schützen.
Es gab Aufstände an den Rändern des
Reiches. Der Reichs-Finanzexperte Allectus hatte sich 293 selbstherrlich zum
Kaiser Englands aufgeworfen. Damit trennte er England vom römischen
Reich. Constantin Chlorus konnte ihn, 296 vernichtend schlagen, zugunsten der
Reichseinheit. So weit, so zutreffend. Aber Diokletian könnte argwöhnen, dass
auch Konstantin ihm nicht gut gesonnen ist, denn dessen Vater musste Mutter
Helena verlassen, um höher in der Reichshierarchie aufzusteigen. Nach der
anbefohlenen Hochzeit seines Vaters in Nikomedia im Jahre 292 mit Theodora,
wird Konstantin die Mutter getröstet haben. Sicher fühlte Diokletian sich
jedenfalls nicht.
Es gab ohnehin einige andere
Möchtegern-Usurpatoren.
Kurz vor dem Ableben seines
schwerkranken Vaters Constantin Chlorus, verließ Konstantin Nikomedien. Er traf
den Vater noch lebend an. Er war damals bereits hochrangiger Offizier, im
heutigen Sinn, etwa ein Oberst. Seine blendend auffällige Erscheinung und seine
bekannt gewordenen militärischen Erfolge, die er in Ägypten erzielen konnte,
wirkten. Die Legionen des Westens suchten nach einem Mann wie ihn.
19 Jahre vor Nicäa,
umgehend, nach dem Tod des Vaters, erhob die West-Armee Konstantin zum Cäsar. Er
selbst begründete „seinen Herrschaftsanspruch mit seiner Abstammung vom
Staatsgott Constantius Chlorus, den er divinisieren und konsekrieren ließ…
Konstantins Vater war Herrscher auf Erden und ist (nun) Gott im Himmel.“ Manfred Clauss „Kaiser und Gott“, - Herrscherkult im
römischen Reich - KGSaur, 2001,
Die Vergottung auserwählter Menschen
war allemal unter Heiden wie Christen ein wichtiges Thema für hoch und niedrig
damals. Heute wird es aus wissenschaftlicher Sicht Apotheose genannt.
Die Zukunft wartete auf ihn.
Konstantins Charakter wurde durch die Umstände und durch seinen unbändigen
Willen bestimmt: Ober-Kaiser Diokletian (250? - 316) trat bereits im Jahr 305
gemeinsam mit Nebenkaiser Maximian zurück. Es gab aber keine Gewissheit für Konstantin
dafür, dass beide nicht reuig umkehrten. Das nagte an ihm, wie sich
später zeigen sollte.
Er sah nun die Möglichkeit „Gebieter
des Weltalls“ zu werden, zum Greifen nahe.
Bild: Numista-Katalog 2026.
Offizielle Beschreibung der Münze: „Konstantin der Große
… Sein Aufstieg zur Macht vollzog sich im Rahmen der Auflösung der römischen
Tetrarchie, die Kaiser Diokletian errichtet hatte.“ Konstantin hält
auf einer Münze die Weltkugel in seiner Linken. Das Motiv, bei dem Kaiser Konstantin
der Große oder der mit ihm gleichgesetzte Sonnengott Sol Invictus eine
Weltkugel (Globus) in der linken Hand hält, ist ein zentrales Symbol der
römischen Machtdarstellung auf antiken Münzen.
Es ist Sol, der zeitlose Unbesiegte.
Die Strahlenkrone besteht nicht aus den Nägeln des Kreuzes Jesu Christi wie
bereits angenommen wurde.
Athanasius der Grobian, der zu den
Hauptschuldigen der Kirchenspaltung zählt, wirbelte umher bis zu seinem
Lebensende 373. Er prägte die nächsten Generationen Trinitarier, die selten zum
Frieden beitrugen. Aber, er war genug Realist um einzusehen, dass er nicht der
Erste und Oberste im gesamten Kirchenraum werden kann, was er jedoch wünschte.
Doch, wenigstens wollte er Metropolit und mehr sein, möglichst die Nummer zwei
jener Kirche die er mit ins Leben gerufen hatte, die konstantinische! Deshalb
trachtete er stets nach besten Beziehungen zu Rom. Konsequenterweise
unterstützten sie sich gegenseitig, Bischof Julius I. ("Papst" von
337-352) und er. Das war das Erfolgsrezept. De facto führte er, Athanasius, die
neue Kirche, die sehr bald großen Krieg gegen die "alte" führen wird. Er
anerkannte Julius, - ein wichtiger Schritt zum dauernden Primat Roms -
! „Rom wird zum Sprecher des Abendlandes... Bischof
Julius zögert keinen Augenblick, die Besonderheit der Lage zu nutzen... Er hält
es für Recht, dass man sich in Fragen, die die Bischöfe betreffen,
nach Rom wendet. Aus der Gelegenheit eines ökumenischen Streites
sucht Rom für sich die Stellung einer kirchlichen Oberinstanz der
Ökumene zu gestalten“ M. Jakobs „Die Reichskirche und ihre Dogmen“, Kl. Vandenh.-Reihe
Höchste Instanz zu sein, das sollte
erst Damasus von Rom gelingen, mit Unterstützung einer Bande von Mördern, im
Jahr 366. Es wird berichtet, dass „eine Anzahl Arianer Roms am
frühen Morgen des 26. Oktober des Jahres 366 in ihre kleine
Julii-Kapelle gingen (heute: St. Maria in Trastevere)... Deshalb
rückte „(um) acht Uhr morgens Damasus mit seinem gottlosen Anhang
heran. ... mit (dem) gesamten Klerus, alle mit Beilen, Schwertern
und Knitteln bewaffnet…“ Martin Rade lic. Theol. „Damasus, Bischof von
Rom“
Sie werden doch nicht? Und ob, sie
taten es! Schließlich musste aus Damasus Sicht Bischof Ursinus daran gehindert
werden Oberhaupt der Kirche zu werden. Mit Knüppeln und Äxten fuhren sie
dazwischen: Wer nicht nicänisch glaubte, sei kein Christ! ... und wer anders
als nicänisch-trinitarisch glaubt, lebte gefährlich. Damasus Truppe „deckte
das Dach der… „Glaubensfeinde“ auf, dann warfen sie Steine auf die
„Anders-Christus-Gläubigen“ mit tödlicher Wirkung herunter. Nüchtern resümiert
der Chronist: „während kein einziger Damasianer fällt, erliegen 160
Ursinaner.“ Martin Rade lic. Theol „Damasus, Bischof von
Rom“. Nun gab es nur noch Hass, den Damasus entzündet
hatte. Seine Kirche verteidigt Damasus und sein Tun bis heute. „(Damasus) musste
sich gegen den Minderheitskonkurrenten Ursinus behaupten. Er baute seine Vormacht-stellung erfolgreich als
Nachfolger Petri aus, indem er die kirchliche Gerichtshoheit im Westen
ausübte.“ Text
offizielle Papstliste
So wurde Damasus höchster
trinitarischer Christ. Er wurde schnell sehr reich. Er überzeugte die
vermögenden christlichen Damen ihr Testament zugunsten der Kirche zu schreiben.
So erhielt er vielerseits den Titel „Ohrenkitzler der Damen“ (matronarum
auriscalpius). Weil er den Trinitarismus hochleben ließ und finanzielle
Vorteile denen gewährte die ihm nicht widersprachen erreichte er zunehmende
Unterstützung.
Eben die Kirche des Damasus war die
Andere, die, die in den Fußtapfen Konstantins ging. Der damalige Präfekt Ambrosius – damals, vierzig Jahre nach
Nicäa, noch kein Christ - beobachtete von Mailand aus, was Damasus zu Rom, trieb.
Dessen Politik der Bestimmtheit (bzw. des Diktatorischen) imponierte dem
Staatsrechtler, in einer Zeit in der noch nicht entschieden war ob die Arianer
oder die Athanasianer das Rennen gewinnen werden. Immerhin, nach der
Synode zu Rimini 359 bekannten sich alle Bischöfe des Gesamtreiches, bis auf
eine Handvoll Ausnahmen auf Druck von Kaiser Constantius arianisch.
Bereits um 374, nachdem Athanasius
zuvor ein letztes Mal mitgerührt hatte, sollten die arianischen
Bischöfe Mailands und ihre Mitglieder eine Zunahme des Gezänks um pro
und kontra Trinitarismus, erleiden. Die Sprecher der trinitarischen Sektion
wollten um jeden Preis die maßgeblichen Herren Mailands werden. Einige taten
so, als bildeten die Trinitarier der Großstadt die Mehrheit. Das war nicht der
Fall, denn auch das Kaiserhaus bekannte sich arianisch. Als nun der wichtigste
„Bischofsstuhl“ vakant wurde, galt Ambrosius beiden Gruppen als geeigneter
Mann. Den Arianern gefiel die neutrale Haltung des damals 35-jährigen Adligen.
Aber kaum getauft und in sein Amt eingesetzt, zeigte Ambrosius, dass er den
Trinitarismus im Verein mit seinem Freund Damasus, auf Biegen und Brechen - zum
„Endsieg“ führen wird. „Die moderne kirchenhistorische Forschung bestätigt,
dass die Gemeinschaft der Arianer … mit Beginn der Amtszeit
des Ambrosius' im Jahr 374 in Mailand und Norditalien „deutlich
stärker, einflussreicher und zahlenmäßig größer“ war, als
Ambrosius es in seinen eigenen rhetorischen und theologischen Schriften
darstellt. Er rechtfertigte seinen Widerstand gegen die Kaiserin mit der
Behauptung „einhelliger Unterstützung des Volkes. Dem widersprechen aktuelle
Studien.“ Universität
Cambridge
Sonderbar, nur 15 Jahre zuvor wurden
führende Trinitarier Arianer: „Die Mehrheit der rund 400 Bischöfe war
ursprünglich nicänisch (orthodox). Der Kaiser (Constantius II) zwang
sie jedoch durch monatelange Festsetzung, einer homöischen Formel zuzustimmen,
die besagte, der Sohn sei dem Vater „ähnlich“ (homoios) – das
nizänische Wort „wesensgleich“ (homoousios) wurde gestrichen.“ New Advent
Deutlicher konnte man sich, zuvor,
nicht voneinander abgrenzen. Was die Bischöfe und die Mitglieder ihrer
jeweiligen Ältestenkollegien damals wirklich glaubten, weiß niemand. Nur so
viel „ Im kirchlichen Leben des Abendlandes spielte es (das
Nicänum) gar keine Rolle,…“ Prof. Hans Lietzmann,
„Geschichte der Alten Kirche“
Das war so: mehr Schein
als Sein – und das nennt man „Betrug“. Mehr Fabeln als Wahrheit. Das Denken und
Streben nach und um Geld, trieb eher die Trinitarier. Weil Ambrosius umgehend
nach seiner katholischen Taufe 374 Bischof der Hauptkirche Mailands wurde, wo
er gewaltige Predigten hielt und sein rhetorisches Talent einsetzte, begannen
ihn die Bedeutenden der Stadt zu unterstützen. Jemand von Rang muss Kaiser
Gratian den hochgeborenen Konvertiten Ambrosius als „Regierungsberater“
empfohlen haben und mehr, - aber auch Gratian war Arianer.
Verwunderlich ist, dass auch neutrale
Historiker nicht deutlicher herausstellen, dass Konstantin die
Mainstream-Kirche im 4. Jahrhundert unchristlich machte, indem er sie seinen
Wünschen und Bedürfnissen anpasste. Oberdrein verwirrte er die Christen. Während
der Begriff „Klarheit“ zum Grundvokabular der Urkirche gehörte, wie ein Zweig
zum Ast. Der Trinitarier Basilius (330-379), leugnete nicht was nach 325
wirklich zustande kam: Eine „Seeschlacht in der Nacht, in der
sich (40 Jahre nach dem Konzil zu Nicäa! Immer noch G.Sk.) alle
gegen alle schlagen, … und infolge der konziliaren Dispute herrsche in der
Kirche eine „entsetzliche Unordnung, Verwirrung und
unaufhörliches Geschwätz!" Pfarrblätter, Bischof Koch Okt. 2008
Gott hat ein menschliches Gesicht
Athanasius der Hauptinspirator aller
Trinitarier beschimpfte alle die arianisch glaubten „Gott hat ein menschliches
Gesicht.
Jeder wahrheitssuchende Mensch sollte
wissen mit wem es unsere Vorfahren im Glauben zu tun hatten. Der Eindruck, dass
Konstantin, massiv unterstützt von Athanasius, mit verdeckten Karten spielte,
entsteht für jeden bereits nach kurzem Zeitaufwand des Studiums seiner
Geschichte. Aber jedes Schulkind sollte hören, dass dieser erbarmungslose Mann
zu den größten Verbrechern aller Zeiten zählt. Er hat nicht einfach eine wenn
auch kleine, aber blühende Gemeinschaft von Idealisten weiter zersplittert und
teilweise zerstört, sondern, er installierte ein Ungeheuer, das als höchst
eigene Saat, die Inquisition hervorbrachte, Kreuzzüge ohne Zahl, die Heiligung
von Glaubenskriegen, ein System, indem man für Geld alles kaufen konnte, sogar
einen Bischofsstuhl. Etwas das außen hui und innen Pfui war, eben wie jenes Rom
auf das Luther volle Entsetzen stieß.
Konstantin missachtete von vorne
herein, dass die Resultate seiner Eingriffe in ein ausgewogenes System von
gegebener Dimension, wenigstens die Zustimmung einer absoluten
Mitglieder-Mehrheit erfordert hätte. In allen größeren Gemeinden gab es
Ältestenkollegien, deren Mitglieder fast gleichberechtigt mit den Bischöfen
dachten und glaubten. Sie bestanden in der Regel aus starken Persönlichkeiten.
Alle hatten ein Mitspracherecht, auch die Frauen, wie wir seit Auswertung der
Gemeindeordnung des römischen Bischofs Hippolyt – des 3- Jahrhunderts - wissen.
Was da hinter ihrem Rücken in Nicäa aufkam konnte nur Wenigen gefallen. Alle
Mitglieder vernahmen nach und nach, dass nachnicänisch nur ihr Imperator das
große Sagen in der Kirche hatte. Was ihm gefiel, das blieb, und umgekehrt.
Athanasius war natürlich begeistert,
wenn die Arianer unter dem Druck den der Kaiser ausübte, litten. Der Zwang der einige Jahre an hielt, dann aber
nachließ , war stark genug den Widerstrebenden klar zu machen, dass sie keine
Chance hätten ihren Arianismus zu bewahren. Und das, obwohl dieser Glaube nichts
anderes enthielt, als das was ihre Eltern bereits als wahr und echt akzeptiert
hatten -. Das Mitgliedwerden in der ursprünglichen Kirche Christi war eine
Sache die kein Erwachsener einfach als einen Schritt vorwärts setzte. Ihm
folgte die Pflicht Christi Gebote über die eigenen Absichten zu stellen, es
ging darum einen neuen Lebensstil zu gestalten. Christen vornicänischer Zeit
sollten und wollten zuvor innewerden ob was ihnen von Missionaren oder Freunden
dargeboten wurde echt sei, und kein Talmi. Denn was Konstantin zu
bieten hatte sah nur aus wie Gold. Für die Taufwilligen galt es allemal,
dass man erst „innewurde“, dass es göttlich war, gemäß dem Wort Christi: „Wenn jemand
dessen Willen tun will, wird er innewerden,
ob diese Lehre von Gott ist oder ob ich aus mir selbst rede.“ Joh 7: 17
Arius selbst hörte nie auf
unerschrocken mit durchschlagenden Argumenten zu sagen, was gesagt werden
musste: Warum, wenn das sogenannte Bekenntnis von Nicäa „heilsnotwendig“ ist,
finden wir in den Heiligen Schriften keinen Hinweis, dass der allein wahre Gott
ein „Dreifaltiger“ ist? Das und mehr zu hören reizte Athanasius zur Weißglut
auf. Er schrieb nachnicänisch viel und grobschlächtig. Er hielte große
Reden: „Wer arianisch glaubt ist kein Christ… Sie erfinden …
für ihre Gottlosigkeit neue Wege...Wenn aber Gott nicht wie ein Mensch
(aussieht), er ist es nämlich nicht, so darf man auf ihn keine menschlichen
Eigentümlichkeiten übertragen... (die so glauben) weichen von der Wahrheit ab,
und schmieden trügerische Sprüchlein und schaffen so die Häresie... wie
Schweine und Hunde in ihrem eigenen Auswurf und Kot wälzen (sie) sich, (und)
erfinden … vielmehr für ihre Gottlosigkeit neue Wege... Sie
sind die Erfinder von Gotteslästerungen und in Wahrheit die Gottesfeinde, da
sie sich, um den Sohn nicht als Bild des Vaters anerkennen zu müssen, vom
Vater selbst leibliche und irdische Vorstellungen machen... ”
Maßgebliche Werke des Hl.
Athanasius in der Übersetzung der
"Bibliothek der Kirchenväter" (auch in RTF-Format)“
Allein die Wortwahl des Athanasius,
wenn er seinen und des Kaisers Christus-Monotheismus verteidigte macht ihn
unsympathisch: Selbst der bekannte Theologe Schleiermacher kommt
nicht umhin festzustellen, dass „Athanasius... das Signal zu den
Verfolgungen gegeben hat. Schon auf dem Nicänischen Konzil mag er die
Hauptursache des strengen konstantinischen Dekrets gewesen sein…“ Joachim Boekels „Schleiermacher als
Kirchengeschichtler“
Dogmenforscher Adolf von Harnack
stellte ebenfalls fest, dass nach Nicäa „die Sprache des Hasses die
Kirche erfüllte“ „Lehrbuch der Dogmengeschichte“ (Band 2)
Zahllose Menschen, keineswegs Dumme,
teilen oder akzeptieren noch im 21. Jahrhundert Athanasius Urteil. - wenn auch
nicht mit derart krassen Worten - obwohl ihnen das Leben selbst und die Logik
nicht recht geben kann. So rigoros wie Athanasius auftrat, geriet er
manchmal dann doch ins Zweifeln: „Je mehr ich schreiben wollte
und mich bemühte, die Gottheit des Logos zu begreifen, desto mehr entwich mir
die Erkenntnis; und je mehr ich sie zu erfassen glaubte, desto mehr musste ich
eingestehen, dass ich sie nicht begriffen hatte.“ Ordinary Theology
Der Schweizer Reformator und Trinitarier Johannes Calvin verurteilte – oder forderte 1553 den Feuertod für den berühmten 42-jährigen Arzt Michael Servet, Entdecker des kleinen Blutkreislaufes, der sei ein gefährlicher Häretiker. Servet hatte gewagt zu sagen und zu schreiben:
„Gott hat ein menschliches
Gesicht.“
Seine Mörder nahmen grünes Holz, um
ihn möglichst lange zu rösten, und der sonst zu Recht hoch angesehene Philip
Melanchthon, enger Freund Martin Luthers, gratulierte den Verbrechern
schriftlich zu dieser Untat. Jetzt aber sagte Papst Benedikt XVI.
wiederholt, wie in seiner 1. Enzyklika:
„Gott
hat ein menschliches Gesicht“
Fanatismus und vermeintliche
Traditionstreue wirkten sowohl im Kleinen wie im Großen auch in der
Verteidigung ihres Gottes- oder Götzenglaubens unheilvoll zusammen. „Adolf
von Harnack war überzeugt, dass das Nicänum (Konzil von Nicäa
325 n. Chr.) ein Produkt der Hellenisierung des Christentums und kaiserlicher
Machtpolitik war. Hätte Luther gewusst wie das Nicänum entstand, hätte er es
nicht übernommen.“ Universität Boston
Streng logisch urteilende,
unabhängige Geister, wie Isaac Newton lehnten den ahistorischen Glauben an den
„Dreifaltigen“ strikt ab. Der Ereignisse wegen, die seitens der sogenannten
Trinitarier mit Blut und Tränen unauslöschlich in die Annalen einer nicht
geklitterten Kirchengeschichte geschrieben wurden. Das und mehr beklagte nicht
nur er. Trinitarismus sei höllisch. „Servet verglich die Trinität
direkt mit Zerberus, dem dreiköpfigen Höllenhund der griechischen Mythologie.“ Matthew J Pereira “In the Name of the Three
Headed Monster: The Contours of the Judicial Process in Servetus's Trial”
Selbst Albert Moehler * ein Bewunderer des Athanasius, stimmte ihm gelegentlich nicht zu. Er schreibt: „Der Sohn ist nach Justin weder bloßer Mensch, noch eine unpersönliche Kraft Gottes, sondern der Zahl nach ein anderer. Er ist Gottes Sohn im eigentlichen Sinne. Er hat zu Moses aus dem Dornenbusch gesprochen: ‚Ich bin, der ich bin, der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs.“... Apol. J. C... „Er ist der Jehova des Alten Testaments, der Allmächtige.“ Joh. A. Moehler „Athanasius der Große und die Kirche in seiner Zeit“ Mainz 1844, * J. A. Möhler (1796–1838) war ein bedeutender deutscher römisch-katholischer Theologe und Kirchenhistoriker. Er gilt als einer der einflussreichsten Erneuerer der katholischen Theologie im 19. Jahrhundert und Kopf der Katholischen Tübinger Schule. Mitglieder der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage glauben wie Arius: „Jehova, der Gott des Alten Testaments, ist Jesus Christus, der große ICH Bin“ Lehre u Bündnisse 29:1
Der große ICH BIN
Der Christlicherseits
vertretene Monotheismus beruht u.a. auch auf einem Missverständnis. Es wird
angenommen der Judaismus lehre ihn eindeutig. Das große Wort, von dem alle
Annahmen Exegeten ausgehen, lautet: „ICH BIN der Herr dein Gott... du
sollst nicht andere Götter haben neben mir“ Exodus 20: 1-3
Die Lösung des Problems besteht
darin, dass nicht immer beachtet wurde, dass Jesus in der Präexistenz Jehova
war, oder der Große ICH BIN.
„... Jesus antwortete:
ICH BIN von keinem Dämon besessen, sondern ehre meinen Vater... ICH
BIN nicht auf meine Ehre bedacht... Amen, amen ich sage euch: noch
ehe Abraham wurde BIN ICH.“ Johannes
Kap 8: 48-59
Dieser große ICH BIN, gesandt von
seinem Vater, sprach zu seinen Lebzeiten immer von diesem
Auftrag. Jesus war und ist der einzige Gott mit dem Israel und
wir es, als unserem Erlöser zu tun haben. Neben Ihm, dem großen „Ich Bin“
sollten sie und wir keine anderen Götter haben, indessen aber stets den Vater
anbeten und zwar im Namen Jesu Christi: Epheser 5: 20
Weil Christus beteuerte, er sei
der ICH BIN, wäre er beinahe den Tod der Steinigung gestorben.
(Hätte man dann in der Christenheit einen Stein zum Symbol des Christentums
erhoben?) Der Berichterstatter erzählt im Johannes-Evangelium, dass Jesus eine
längere Diskussion mit streitbaren Juden geführt hatte, indem er mehrfach
seinen Namen ‚ICH BIN’ erwähnte, in dem er sagte: „Auch in
eurem Gesetz heißt es, erst das Zeugnis von zwei Menschen ist
gültig. ICH BIN es, der über mich Zeugnis ablegt, und auch der Vater, der mich
gesandt hat, legt Zeugnis ab über mich...“ Joh.
8:17
Auch hier erwähnt Christus zwei
Menschen als Zeugen, und da zwei Götter.
Die Kontroverse weitete sich aus.
Dass Jesus, eines Zimmermanns Sohn, den Gottes-Namen für sich beanspruchte, war
entsprechend dem Verständnis orthodoxer Juden eine unverzeihliche
Gotteslästerung. Die Pharisäer, die Jesus in der Nacht verhafteten,
fielen fast in Ohnmacht, als er bekannte: ICH BIN es!“ Joh. 18
„Auch Judas, der Verräter stand bei
ihnen. Als Jesus wiederholte: Ich bin es! wichen sie zurück und stürzten zu
Boden und er fragte sie abermals: Wen sucht ihr? Sie sagten: Jesus von
Nazareth. Jesus antwortete: Ich habe euch gesagt, dass ICH es BIN.“ Paulus
unterstreicht ebenfalls, dass Jesus der ewige ICH BIN ist: „Ich will euch aber,
Brüder und Schwestern, nicht in Unwissenheit darüber lassen, dass unsre Väter
alle unter der Wolke gewesen und alle durchs Meer gegangen sind; und sind alle
auf Mose getauft worden in der Wolke und im Meer, und haben alle dieselbe
geistliche Speise gegessen und haben alle denselben geistlichen Trank
getrunken; denn sie tranken von dem geistlichen Felsen, der ihnen folgte; der
Fels aber war Christus.“ 1. Kor. 10
Er selbst sagt es: „Jerusalem,
Jerusalem, wie oft habe ich euch sammeln wollen, wie eine
Henne ihre Küken, aber ihr habt nicht gewollt.“ Matth. 23
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