Montag, 24. Mai 2021

Part 8 Brigham Young nach Arringtons gleichnamiger Biographie:


Am Tag nach demfolgenreichen Großunwetter kamen kam Oberst John Scone, in Begleitung zweierAbgeordneter des Ray-Bezirkes, insLager. Sie wünschten die wahren Absichten der „Mormonen“ zu erfahren. Joseph Smith erläutertedie Situation: Seine Anhänger erlitten in diesem Landesteil ungerechte und ungerechtfertigte Bedrängnisse. Er sei mit dem „Lager“ gekommen um den Leidenden Linderung zu bringen, dabei wollen er und seine Leute niemandenbelästigen oder gar verletzen...
Die drei Gäste waren sehr bewegt je länger sie die eloquenten Darlegungen des „Mormonenpropheten“ hörten.
Bevor sie davon gingen, versprachen die Männer, sie würden sich für dieVerfolgten einsetzen. Tatsächlich ritten sie von Ort zu Ort um die erhitzten Gemüter zu beruhigen, dabei sahen sie, dass die Mitglieder Missouris sehr arm waren und deren Absichten sauber. Das berichtete Heber C.Kimball.
Das „Zionslager“ konnte fürs Erste aufatmen. Aber in den folgenden Tagen brach die Cholera unter ihnen aus. 68 erkrankten bis schließlich 14 der besten der Epidemie erlagen. Joseph erklärte das Lager nun für aufgelöst. Doch die meisten Teilnehmer blieben beieinander immer noch der guten Absicht die Hilfsgüter zu den Bedürftigen des Clay-Bezirkes, zu bringen.
Auf ihrem Weg, nur wenige Kilometer von ihrem Ziel entfernt, stießen sie auf eine staatliche Militäreinheit unter Führung von General Clyde B. Atchison, der den Gutwilligen, wegen der mormonenfeindlichen Erregung vieler Altsiedler, dringend riet, nicht nach Liberty zu gehen. Sie schlugen einen Umweg ein.
Nicht wenige hielten das „Zionslager“ für eine Niederlage. Brigham Young sah das anders.
Er schrieb: „Ich marschierte mit Josph (Smith) tausend Meilen, ich betrachtete wie er uns leitete. Ich beobachtete ihn auf Schritt und Tritt in allem was er sagte und tat, für nichts in der Welt würde ich die Erkenntnis, die ich durch ihn erlangte hingeben. Dies war der Beginn für mich zu lernen wie man Israel leitet. Gott ist über uns bei Tag und Nacht, alles ist zugunsten seines Königreiches auf Erden.“
(G. Sk. Die Blickschärfe Brigham Youngs ist unbestritten. Die ganze Welt mag es ablehnen in Joseph Smith einen Mann echter göttlicher Visionen zu sehen. Wir dagegen sind so glücklich weil wir wissen.
Aber, wir wissen auch, dass selbst Joseph Smith kein Sklave Gottes war. Ímmer hing es auch von seinem, wie unserem freien Willen ab, die Dinge so oder anders zu entscheiden. Es ist eben ein ganz anderer Gott an den wir glauben: Er wird unsere Willensfreiheit nie antasten. Das betone ich, weil etwa evangelische Christen glauben sollen: "dass Gottes Allmacht und sein Vorherwissen menschliche Willensfreiheit ausschließt." So hat es die offzielle EKD nachweislich bis gestern publiziert.)

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